Der Schinken

Beschreibung

Zwischen dem Ring der Münzen und den Bezirken der Farben und des Fleisches liegt der „Schinken“, eine kleine Welt für sich, in der die Tavernen, Schenken und Bordelle aufblühen wie die Blumen im Spätsommer. Kein anderer Fleck von Freystadt ist besser geeignet, wenn man das süße Vergessen in seinen vielen Formen sucht. Allerdings bringt das älteste Gewerbe auch die Schattenseiten von Freystadt zur Geltung. Die Diebesbanden, Hehler, Rauschmittelhändler und Schlimmeres beziehen dort ebenfalls ihr Quartier, und manch eine dunkle Seitengasse war das Letzte, was ein unachtsamer Reisender von Freystadt sah.

Zugehörige Orte

Bezirk / Lage:

Der Schinken

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
OT-Autor(en):

Lydea

Beschreibung

Die plätschernde Quelle ist ein echtes Schwimmbad: Es gibt einen Hauptraum mit einem großen Wasserbecken, in dem sich die Gäste ungeniert tummeln. An der Seite des Beckens sind Sitzgelegenheiten in den Stein geschlagen, die zum entspannten Verweilen im warmen Wasser einladen. Es gibt auch ein paar Séparées mit kleineren Sprudelbecken, die über Gänge erreichbar sind, die vom Hauptraum wegführen. Zwei der Séparées sind ein Dampfbadraum und eine Sauna. Wenn das Personal auch hier für besondere und intimere Unterhaltungen gebucht werden kann, passiert dies zumindest sehr diskret.

Bezirk / Lage:

Der Schinken

Zugangsvoraussetzungen:

grundlegend ordentliche, nicht abstoßende Erscheinung und Bezahlung der gewünschten Leistung

Personen:
OT-Autor(en):

Lydea

Beschreibung

Das Seifenschaum ist ein Haus mit vielen Räumen, in denen Zuber stehen. Dem Namen gerecht werdend schäumen die Zuber vor Seife über. In jedem Raum gibt es Karten mit Getränken und Essen, die bestellt werden können. Gegen Aufpreis kann man von und mit den Baderinnen und Badern in den Séparées nicht nur Entspannungsmassagen bekommen, sondern auch die andere Art von Unterhaltung. Aufwändige Details oder exquisite Speisen sind im Rahmen solch abendfüllender Bade-Vergnügen nur eine Frage des Preises.

Sucht man nach mehr statt nur Entspannung und Vergnügen, so wird man bei Alis-ra fündig. Sie ist eine dunkelhäutige Kurtisane, die dem geneigten Gast nicht nur den Abend im Zuber versüßt, sondern auch mit interessanten und pikanten Informationen handelt.

Gassenwissen 10EP

In den feuchten Kellergewölben unterhalb des Badehauses, die größtenteils nur als Lagerräume oder vergessene Abstellkammern genutzt werden, hat der findige Kesselmeister Robert Schluckebier eine erste Idee von „Abenteuerspiel mit Rätseln und Spannung“ installiert und in die Tat umgesetzt. So hofft er, auch gelangweilten Abenteurern im Schinken auf ihre Kosten zu verhelfen, um hernach den hinzubuchbaren, wärmenden Zuber in vollen Zügen genießen zu können.

Gassenwissen 20EP

Bei der Eroberung Freystadts durch die Zaraq konnte Herr Schluckebier etwa drei Dutzend Einwohner in den Kellerräumen vor den Zaraq verbergen. Dies verschafft dem eher zurückhaltenden Mann in einigen Straßenzügen des Schinkens gerade den Ruf eines Patrioten und ein paar besonders spendable und dankbare Bürger sollen mindestens im Badehaus schon Runden auf sein Wohl ausgegeben haben.

Gassenwissen 40EP

Auch wenn der Kesselmeister selbst ein ehrlicher und rechtschaffener Mann ist, so gehen nicht grundlos Gerüchte um, dass die Kellergewölbe unter dem Seifenschaum deutlich weitläufiger sind, als man annehmen möchte. Allein schon in den zwei Kellerräumen, die Robert Schluckebier für seine Escape Room Idee umgestaltet oder eher angepasst hat, finden sich Anzeichen und Überreste, die mit vergangenen Bluttaten im Schinken in Verbindung gebracht werden könnten. Was oder wen auch immer man früher hier herunter gebracht hat, das oder der blieb für gewöhnlich auch verschwunden.
Das gestiegene Interesse an der Idee des Abenteuers und an dem Kunststück des Kesselmeisters, die fähigen Magier der Zaraq so an der Nase herumzuführen, mag die Aufmerksamkeit auf diese Aspekte des Seifenschaum lenken…
Ob tatsächlich eine magische Abschirmung oder Verschleierung die betuchten lebendigen Gäste des Badehauses sowie die vergessenen oder versteckten Besucher der Kellergewölbe verbirgt, ist bisher ein Geheimnis, das nicht ergründet wurde.

Bezirk / Lage:

Der Schinken

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
  • Tonja, junge Prostituierte
OT-Autor(en):

Lydea

Beschreibung

Das Bordell „Zur zarten Rose“ ist ein dreistöckiges Gebäude mitten im Schinken, das bereits von weitem anhand seiner blassroten Wände zu erspähen ist. Während die „Gäste“ des Hauses durch den Vordereingang einzutreten pflegen – stets gut beaufsichtigt von zwei kräftigen Männern – , gibt es auch eine auffällig grüne Hintertür, die jedoch anderen Anliegen vorbehalten zu sein scheint. Das Besondere des Etablissements sind die beschäftigten Mädchen – gerade alt genug, um nicht mehr als Kinder zu zählen, jung genug, dass es ein Alleinstellungsmerkmal des Geschäfts zu sein scheint. Erst bei Betreten des Hauses sieht man die leicht bekleideten Frauen, stets unter den wachsamen Augen einiger Beschützer und der Vorsteherin des Hauses, der Madame.

Bezirk / Lage:

Der Schinken

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
  • Braga, Besitzerin und Tätowiererin
  • Olf, Tätowierer
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Bragas „Laden“ ist mehr eine kleine Bretterbude zwischen zwei großen Fachwerkhäusern. Von Außen ist der Laden mit bunten Fahnen und Tüchern geschmückt. Braga mag bunte Farben und Muster und scheint Fahnen und Wimpeln aus aller Herren Länder zu sammeln.

Auch Innen setzen sich an den Wänden die Fahnen und Wimpel fort. Es heisst, wer Braga einen Wimpel bringt, den sie noch nicht hat, gewinnt eine Freundin fürs Leben.

Der „Laden“ ist durch einen bunten Paravan in der Mitte geteilt, jede Seite wird von einer Laterne erhellt. In der Mitte jedes der zwei so entstandenen Räume steht ein Sessel für den Kunden und ein Stuhl für den Tätowierer.

Braga ist Mitte 50, groß und kräftig, und stammt, so man munkelt, aus den Bärenclans. Was sie hier in die Stadt verschlagen hat, weiss aber scheinbar niemand. Sie ist herzlich, rauft und trinkt gern und ist so auch ein häufiger Gast in den Kneipen des Schinken. Sie ist hier mit jedem per Du und kennt jeden. Keiner legt sich mit ihr an, alle mögen sie.

Ihr einziger Angestellter ist Olf, einst ein Straßenjunge, den sie bei sich aufnahm und der bald schon zu ihrem Lehrling wurde. Inzwischen ist er Mitte 20, größer als sie, mit einem gewaltigen Schnauzbart im Gesicht und mit muskelbepackten, tätowierten Oberarmen.

Bezirk / Lage:

Schinken,

direkt an der Straße zum Ring der Münzen

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
  • Bres, Würstchenverkäufer
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Betritt man, westlich vom Ring der Münzen kommend, den Schinken, so kommt man unvermeidlich an einem kleinen Bretterverschlag vorbei, hinter dem ein Grillfeuer brennt, über dem Würstchen gebraten werden.

Am Grillrost steht ein 14-jähriger ungewaschener Junge mit ungekämmten Haaren, einfacher Kleidung und zu großen Holzschuhen.

Der würzige Duft der Würstchen erfüllt die Gasse und lädt zum Verweilen ein.

Fragt man den Jungen, was das für Würstchen sind, erntet man nur einen unverständlichen Blick. „Würstchen, eben!“ Welches Fleisch in den Würstchen steckt, bleibt wohl ein Geheimnis des Jungen, weshalb darum auch einige Gerüchte kursieren. Dennoch hat er viele Kunden, viele davon Stammkunden.

Bezirk / Lage:

Der Schinken (diverse Orte, u.a. Badehaus Seifenschaum)

Zugangsvoraussetzungen:

keine Wache, keine Probleme
alles hat seinen Preis

Personen:
  • Blinder Eugen (Schmied, Schlossermeister)
  • Schwarze Alis-ra (Informantin)
OT-Autor(en):

Jonas W. Leuenzahn

Beschreibung

Der Tiefe Markt ist eine Sammelbezeichnung für eine Reihe von Orten im und unterhalb vom Schinken, an denen Waren, Informationen und Dienstleistungen in der Grauzone der Gesetze oder gar außerhalb des Gesetzes angeboten werden. In der Regel gibt es ein paar eher harmlose Kontaktpunkte, bei denen man erst Vertrauen aufbauen muss, bevor man weitere Adressen genannt bekommt und vormals geschlossene Türen sich für einen öffnen. Unter den eher öffentlichen Teilnehmern des Tiefen Marktes sind:

Der Schmied und Schlossermeister Blinder Eugen (der nicht wirklich blind ist, aber gut wegsehen kann), bei dem man eher spezielle Messer und Feinwerkzeuge erhalten kann.

Die Schwarze Alis-ra, eine im Seifenschaum arbeitende dunkelhäutige Kurtisane, die mit interessanten Informationen handelt.

Zugehörige Orte

Zugehörige Personen

Bezirk / Lage:

Der Schinken

Zugangsvoraussetzungen:

Kenntnis des Ortes

Personen:
  • Edwin Honst, Hehler
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Edwin Honst führt sein „Geschäft“ im Erdgeschoss eines Eckhauses im eher ärmlichen Bereich des Schinken. Von Außen deutet nichts auf ein Ladengeschäft hin, vielmehr wirkt alles wie das Erdgeschoss eines normalen Wohnhauses. Innen ist ein Ladengeschäft eingerichtet, aber die Auslagen wirken eher unscheinbar: Alte Kleidung, Knöpfe, Hüte, gebrauchtes Werkzeug und Geschirr.

Edwin Honst ist ein unscheinbarer, kleiner Mann Ende vierzig. Er ist bereits vollständig ergraut und trägt abgewetzte Kleidung, in der er eher wie ein Buchhalter wirkt, dazu eine Schirmmütze.

Unterweltwissen

Will man mehr Waren sehen oder sucht etwas bestimmtes, so muss man schon einen Namen als Empfehlung nennen können oder das ein oder andere Passwort kennen. Dann offenbart der Ladeninhaber das eine oder andere Geheimversteck, öffnet verborgene Schubladen oder Schränke, um seine wahren Angebote zu zeigen.

Bezirk / Lage:

Der Schinken

Zugangsvoraussetzungen:

Bewohner oder Besucher

Personen:
  • Ruth Melwen, Besitzerin
  • Bewohner
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Eine der vielen in großen Mietskasernen im Schinken. Hier gibt es zahlreiche kleine Wohnungen, in der vor allem Leute mit kleinem Einkommen leben. Hoch und eng gebaut hausen die Menschen hier dicht an dicht. Nur die Vermieter haben einen Überblick, wer in ihren Häusern alles wohnt.

Ruth Melwen ist eine korpulente und untersetzte Frau Ende 40. Sie ist neugierig, schwatzhaft und laut. Meist trägt sie ein weißes Kopftuch ein einfaches grünes Kleid und eine weiße Schürze.

Bezirk / Lage:

Der Schinken (Ochsengasse)

Zugangsvoraussetzungen:

Keine Frauen und Männer in derselben Wohnung!

Personen:
OT-Autor(en):

Jonas W. Leuenzahn

Beschreibung

Die Pension Mengenthaler befindet sich in der Ochsengasse im Schinken. Das schmale, aber weit nach hinten reichende Haus wirkt durch das Eingekeiltsein zwischen vielen anderen Gebäuden noch schmaler, als es ist. So hoch eine Person mit dem Besenstil langen kann, ist die Hauswand sauber, darüber lagert sich der Rauch und Dreck der Jahre zu der grauen Schicht, welche die ganze Nachbarschaft charakterisiert.

Die Wohnungen selbst sind einfach, aber solide möbliert und stets aufgeräumt und sauber, denn die im Krieg des Verrats verschiedene Frau Mengenthaler besaß einen Zweitschlüssel für jede Wohnung und kümmerte sich darum – dabei filzte sie durchaus ab und an die Habe ihrer Gäste, um zu wissen, mit wem sie es zu tun hatte oder um das ein oder interessante Informationshäppchen zu erlangen, aber sie stahl nie etwas. Im Gegenzug bekam der kundige Mieter die Garantie, als ihr Gast in dieser Gegend nie überfallen und ausgeraubt zu werden und sie hielt auch eifersüchtig die neugierigen Augen und Ohren von Dritten fern.

Die Witwe Mengenthaler starb beim Angriff der Zaraq (siehe Abschnitt „Krieg des Verrats“ in ihrem Artikel) im September 422 nach Vereinigung der Clans durch Herzversagen bei der Verteidigung der Pension. Ihrem Testament zufolge soll ihr Enkel Lutz-Otwin Mengenthaler – ein gelernter Maler, aber wenig geschäftstüchtiger Träumer – die Pension erben und übernehmen, aber es ist auch ein zweites Testament von Louises früher verstorbenem Mann aufgetaucht, demzufolge die Pension und alles darin nach Louises Tod an einen im Viertel durch windige Geschäfte bekannten Mann namens Merlo Kienspan gehen soll. Das weitere Schicksal der Pension ist daher vorerst unbekannt, auch, wenn die bisherigen Mieter weiter dort wohnen und alles in Ordnung halten.

Die Witwe Mengenthaler bewohnte die Wohnung im Erdgeschoss mit ihren 3 Katzen Möhre, Karotte und Rübe, die nun vorerst von den verbliebenen Mietern versorgt werden. Sie spähte oft aus dem Fenster oder lauerte in ihrem Ohrensessel neben der Tür auf verdächtige Geräusche.

Die jeweils zwei Wohnungen im 1. und 2. Stock sowie die einzelne Wohnung im Dachstuhl wurden wochen- oder monatsweise vermietet. Louise Mengenthaler war immer eine strenge Hauswirtin, die weder Dreck noch Besuche vom anderen Geschlecht duldet, denn „dies ist ein anständiges Haus“. Ob dies so bleibt, wird sich zeigen.

Geschichten und Legenden 10

Professor Leuenzahn (SC) hat eine Weile in der Dachstube gewohnt, während sein Anwesen noch im Bau war. Seitdem wird diese Wohnung nicht mehr vermietet. Frau Mengenthaler soll mal angemerkt haben, dass „der Geruch dieses Zeugs“ noch überall in der kleinen Wohnung hinge.

Bezirk / Lage:

Der Schinken
neben dem Bordell „Rote Laterne“

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
  • Einäugiger Kalle (Wirt)
OT-Autor(en):

Lyriel

Beschreibung

Das angestochene Fass“ hat schon bessere Tage gesehen, was nicht heißt dass es den Titel „verruchte Kaschemme“ jemals mit Würde getragen hätte. Das dunkle Holz des verrauchten Schankraums mit dem erdrückend beißenden Geruch und die braun-grauen—nach hartnäckigen Gerüchten einst weiß getünchten—Wände zwischen den schweren Balken geben der Kneipe eine düstere Atmosphäre, die kaum von den rußenden Fackeln und dem schlecht ziehenden Kamin wett gemacht wird. Doch vielleicht gerade aus diesem Grund wird diese eher unbekannte Kaschemme tief verborgen im Schinken eher von lichtscheuen Gesellen heimgesucht. Sei es an den runden Fasstischen im Stroh-eingestreuten Schankraum selbst oder in den in den Schatten verborgenen Sitzecken an den Wänden, oft stecken hier fern der Stadtwachen ungewaschene und nach kaltem Schweiß riechende Halunken die Köpfe zusammen. So manch rauer Kerl schaut misstrauisch oder taxierend auf, wenn neue Gäste die Kneipe betreten. Einzelne Damen im ältesten Gewerbe der Mittellande, vielleicht aus der benachbarten „Roten Laterne„, schauen von den groben Hockern am abgewetzten Tresen abgebrüht wie erwartungsvoll auf potentielle Kundschaft. So unbekannt die Kaschemme am zwielichtigen wie dreckigen Unterbauch des Schinken auch ist, der Einäugige Kalle, der ochsenstarke Wirt des Fasses, lässt sich die Miete der beiden mit schweren dunkelroten Vorhängen abgeschirmten Separees hervorragend bezahlen. Es heißt sein eisenbeschlagener Knüppel hätte schon manchem Störenfried den Schädel… zurecht gerückt.

Bezirk / Lage:

Der Schinken

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
OT-Autor(en):

Lydea

Beschreibung

Im Herzen des Schinkens steht, sehr groß und prunkvoll, das mehrstöckige Gebäude, in dem sich die Taverne Schatteneber befindet. Sie hat zwei Eingangstüren, vor denen jederzeit bewaffnete Männer stehen und offenkundig Unruhestifter abhalten. Während der linke Eingang wiederum besonderen Gästen und Personen vorbehalten scheint, gelangt man durch die rechte Tür in den Schankraum. Dieser ist weitläufig, gefüllt mit vielen Tischen und Stühlen für einfache Gäste. Ob der Ausmaße des Schankraumes werden drei Kamine beheizt und es wird an zwei Theken ausgeschenkt. Das eher rustikale Ambiente ist geprägt von dunklen Hölzern, tiefhängenden Kerzenleuchtern und Tiertrophäen an den Wänden. Ganz anders soll es in den Séparées zugehen, die über den linken Zugang zu betreten sind. Hier lassen mit poliertem Holz und teuren, schweren Stoffen ausgestattete Räume nicht das gepflegte Ambiente vermissen, das harte geschäftliche Verhandlungen und erzielte Einigungen noch erfreulicher macht. Pagen mit gepuderten Perücken servieren hier in Räumen mit eigenen Kaminen, samtenen Vorhängen und gepolsterten Stühlen, hört man.

Bezirk / Lage:

Der Schinken

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
  • Konrad (Tagelöhner und Boxchampion)
OT-Autor(en):

Lydea

Beschreibung

Abgesehen davon, dass besagte Taverne eine – dem Schinken entsprechend – vertrauenerweckende Schänke ist, wo man von leidlich sauberen Bierkrügen ausgehen kann, ist er auch der Ort, wo regelmäßig Boxkämpfe ausgerichtet werden. Hier wird zu später Stunde ein Ring von drei Mal drei Schritt freigeräumt, jeder kann teilnehmen… Ein Preisgeld scheint es nicht zu geben, aber Wetteinsätze oder entsprechende Mauscheleien scheinen an der Tagesordnung zu sein. Der amtierende Champion ist ein Hüne von zwei Schritt Körpergröße namens Konrad, der über 143 Male gewonnen haben soll.

Bezirk / Lage:

Der Schinken

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
  • Silaf und Lena, Wirtsleute
  • Jonna, Bedienung
OT-Autor(en):

Jonna M. Fredrikson

Beschreibung

Die Taverne „Zum tanzenden Fässlein“, welche von den Einheimischen auch oft „beim Hobbit“ genannt wird, liegt vom Schatteneber aus in Richtung Ring der Münzen gleich in der ersten Querstraße links. Das Schild, auf das ein Hobbit und ein Fässlein gemalt sind, ist weithin erkennbar und lockt Besucher trotz der etwas unscheinbaren Fassade in das Gasthaus.

Drinnen ist es dafür sehr gemütlich eingerichtet. Der Wirt Silaf, der tatsächlich ein Hobbit ist, verwöhnt seine Gäste mit leckeren Speisen und Getränken. Und seine Frau Lena kümmert sich zusammen mit der Bedienung Jonna um die Gäste. Bekannt ist das Gasthaus weit über den Schinken und Freystadt hinaus vor allem für seine Hahnenschwanz-Getränke, wie Happy Hobbit oder White Troll. Die Schänke in Freystadt ist nur ein Ableger des gleichnamigen Gasthauses, welches die Wirtsleute schon länger in Melthron führen, mit dem sie bereits einen Tavernen-Wettstreit gewonnen haben. Die Zweigstelle in Freystadt haben sie eröffnet, um ihre Tochter, die nach Freystadt gezogen ist, und die Enkel öfter zu sehen, die tagsüber ab und an auch mal durch die Gaststube wuseln.

Abends nach der Schicht treffen sich dort oft die Schankleute verschiedener Kneipen, um noch gemütlich zusammen etwas zu trinken und den Mitternachtsimbiss zu genießen, den Silaf aus den Resten vom Tag zaubert.

Bezirk / Lage:

Der Schinken (Ochsengasse)

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
  • Janosch Übelthal (Inhaber; Wäscher)
  • Olivia Übelthal (Wäscherin)
  • Vier-Finger-Pitt (Handlanger)
OT-Autor(en):

Jonas W. Leuenzahn

Beschreibung

Die Wäscherei Übelthal befindet sich unweit der Pension Mengenthaler in der Ochsengasse im Schinken. Vorne weist das gedrungene, einstöckige Haus mit dem grauen Ziegeldach zwei Türen auf: Die erste Tür mit dem Waschbottich-Schild darüber führt in den täglich geputzten Kundenraum der Wäscherei mit dem hölzernen Tresen für die Annahme und Herausgabe von Kleidungsstücken. Die zweite, meist verschlossene, Tür führt über eine schmale Treppe in den zur Wohnung der Übelthals ausgebauten Dachstuhl.

Hinter dem Kundenraum liegen links des Flurs die Bügelstube und die Seifenkammer, rechts des Flurs die große Waschküche, bevor am Ende des Flurs rechts der Hinterausgang und links die kleine Zweizimmer-Wohnung der Eheleute Übelthal folgt.

Der Besitzer, Janosch, ist ein klein gewachsener Mann Mitte 50 mit Stirnglatze und wuscheligem dunkelbraunem Haar an den Schläfen. Er „ähm“-t sehr viel. Seine ungefähr gleichaltrige Frau Olivia ist eher hochgewachsen und hager, sie trägt das lange dunkelblonde Haar meist in einem engen Dutt und hat eine erkleckliche Kollektion von Waschschürzen in allerlei Farben und Mustern. Sie ist eine sorgfältige und strenge Wäscherin, die tadellose Ergebnisse zum kleinen Preis liefert. Ihr Handlanger, Vier-Finger-Pitt, ist ein schlaksiger Bursche Mitte 20 mit einem etwas schiefen, gemeinen Gesicht, was durch den schwarzen Schnurrbart, den er für stilvoll hält, nur betont wird. Ihm fehlt der kleine Finger der linken Hand. Pitt bedient die Mangel und macht gegen Aufpreis Auslieferungen – die meisten Kunden holen ihre Wäsche jedoch selbst ab.

Krieg des Verrats

Die Wäscherei hat die Belagerung und auch den Einfall der Zaraq in Freystadt unbeschadet überstanden. Als die Zaraq abgezogen wurden und die Bevölkerung zurückkehren ließ sowie Heilungen anbot, lehnte Vier-Finger-Pitt ab, dass ihm „einer dieser Windelköpfe“ den fehlenden Finger magisch nachwachsen lässt.

Geschichten und Legenden / Unterweltwissen 10

Vier-Finger-Pitt hatte einen „Unfall“ mit der Mangel. Manche sagen, eine Persönlichkeit der Unterwelt habe sich „tief erschüttert“ darüber gezeigt.

Geschichten und Legenden / Unterweltwissen 20

Die Wäscherei soll Teil des Tiefen Marktes sein und es heißt, man könne dort gefälschte Papiere bekommen. Vier-Finger-Pitt hat den Finger verloren, weil er etwas gedruckt hat, das eine Untergrundgröße verärgert hat.

Die Wäscherei steht seit ihrer Verwicklung in eine gewisse Flugblatt-Affaire (sie haben für J. W. Pusteblum Cyrus-feindliche Flugblätter gedruckt) unter verstärkter Beobachtung durch gewisse Kreise und das Management muss die Füße stillhalten. Die besonderen Dienstleistungen sind fürs Erste ausgesetzt, bis entschieden ist, ob es personelle Veränderungen oder nur eine Geldstrafe geben wird.

Geschichten und Legenden / Unterweltwissen 50

Die Wäscherei ist Teil des Tiefen Marktes und dient als Front für eine Untergrund-Druckerei. Die große Wäschemangel in der Waschküche wird nachts mit ein paar Handgriffen in eine Druckerpresse umgebaut, auf der Pamphlete, verbotenes Wissen, unzüchtige Romane und gefälschte Dokumente gedruckt werden. Das Gebäude hat unter der Seifenkammer einen kleinen Keller, der bei Bedarf auch Zugang zur Kanalisation bietet.

Bei Vier-Finger-Pitts Fehltritt ging es um eine falsche Besitzurkunde, die dazu benutzt wurde, einen gewissen Unterwelt-Akteur mit dem Spitznamen „Der Wingertaibär“ um einen zweistelligen Goldbetrag zu betrügen.

Bezirk / Lage:

Der Schinken (Eichengasse)
an der Grenze zum Bezirk der Farben

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
  • Wartgar Stabschläger (Wirt)
  • Birgit Stabschläger (Wirtin)
  • Taran Stabschläger (Sohn, Küchenhilfe)
  • Esme (Schankmaid)
OT-Autor(en):

Jonas W. Leuenzahn

Beschreibung

Im urigen Hölzerbräu trifft sich abseits der Öffentlichkeit des Bezirks der Bäume das Who is Who der Holzbranche: Waldbesitzer und -pächter, Holzfällerbetriebe, Sägewerke, Holzhändler und die Inhaber und Einkäufer nachgelagerter Betriebe wie Zimmereien, Schreinereien oder Tischlereien finden hier in ruhigem und bodenständigem Rahmen zu Vereinbarungen und pflegen ihre Beziehungen.

Das Gebäude ist von außen ein schmaler, an sich unscheinbarer Fachwerkbau, allerdings sind zahlreiche Schnitzereien im Holzgebälk sichtbar, die zeigen, wie Leute Bäume fällen, zersägen, spalten, mit Pferden Stämme ziehen und andere Waldarbeiten verrichten.

Neben dem etwas schummrigen Schankraum mit der relativ tiefen Decke und der kunstvoll gedrechselten Theke – sowie einem ansonsten sehr soliden Mobiliar – geben drei Hinterzimmer Gelegenheit für heiklere Gespräche, zwei weitere, etwas exklusiver eingerichtete Räume befinden sich im Obergeschoss. Das Hölzerbräu gilt als relativ sicherer Ort im Schinken, auch, weil sich niemand mit einem Haufen von Leuten anlegen will, die berufsbedingt Äxte tragen.

Das Wirtspaar heißt Wartgar und Birgit Stabschläger, sie stammen ebenfalls aus einer Holzfäller-Familie und genießen daher den Respekt der Eingeweihten unter den Stammgästen. Ihr älterer Sohn Stengar arbeitet wieder als Holzfäller, worauf sie gerne und voller Stolz hinweisen, ihr jüngerer Sohn Taran lernt gerade als Küchenjunge das 1×1 der Gastronomie.

Drei Schankmaiden schieben an wechselnden Abenden Thekendienst im Hölzerbräu. Mit einer davon, der drallen, lebenslustigen Esme, soll Prof. Leuenzahn (SC) Gerüchten zufolge ein kurzes tête-à-tête gehabt haben. Eine weitere, recht schmale, eher gehetzt und unscheinbar wirkende junge Frau hört auf den Namen Delina.

Das Erdgeschoss des Hölzerbräu

Zugehörige Personen

Stand/Beruf:

Studentin

Aufenthaltsorte:
  • Akademia Elementarica
  • Tavernen, in denen Musik gespielt wird
Beziehungen:
OT-Autor(en):

Gracilea

Beschreibung

Zierliche junge Frau, deren Äußeres man am Einfachsten als unscheinbar bezeichnen kann. Sie trägt meist ein einfaches, ebenfalls unscheinbares braunes Kleid, das sie mit einer grauen Schürze vor Staub schützt.

Ihr mittelbraunes Haar trägt sie mit einem einfachen Dutt im Nacken gebunden. Sie trägt eine Hornbrille.

Das Mädchen stammt ursprünglich aus einer Familie von Fischern, wollte aber unbedingt mehr aus sich machen, als ihr „Leben lang darauf zu warten, dass ein Fisch beißt.“ So ging sie an die Akademia und belegte praktisch jeden Schnupperkurs einmal. Seitdem studiert sie Alchemie und Magie (Theologie war ihr zu schwafelig). Sie ist stets 10 Minuten zu früh in der Vorlesung. Wegen ihrer auffälligen Brille, hat sie unter den Studenten den wenig schmeichelhaften Namen „Brillenfisch“ erhalten.

Bella scheint stets ein wenig verschreckt und huscht am liebsten im Hintergrund herum. Unter den Studenten geht aber das Gerücht, sie habe es eigentlich faustdick hinter den Ohren. Wer weiß? Stille Wasser sind ja angeblich tief…

Stand/Beruf:

Botenjunge

Aufenthaltsorte:
  • wohnt im Schinken, sucht aber überall in der Stadt nach Arbiet
Beziehungen:
OT-Autor(en):

Jonas W. Leuenzahn

Beschreibung

Der flinke Lutz (dessen Nachname niemand so genau kennt) ist etwa 10-12 Jahre alt. Er trägt sein Haar kurz geschoren und scheint immer neue abgetragene Schuhe zu haben. Sein Wollmantel ist ihm ein paar Nummern zu groß.

Lutz ist ein großes Verhandlungstalent, dem immer wieder einfällt, wie er doch noch für Sonderleistungen ein Kupfer mehr abgreifen kann.

Für 1 Kupfer kann man ihm Botschaften sagen, die er sich fast genau merkt und dem Empfänger aufsagt, bei 2 Kupfer steigt die Genauigkeit etwas. Für 3 Kupfer transportiert er auch Dinge, z.B. Kleidung in die Wäscherei und zurück.

Krieg des Verrats

Der flinke Lutz war zu flink, um sich erwischen zu lassen und hat sowohl die Belagerung Freystadts durch die Feuerstädter als auch die Einnahme der Stadt durch die Zaraq unbeschadet überstanden. Er hat leider keinerlei Botengänge mit militärischer Relevanz durchführen können, was ihn ein wenig betrübt, denn er hätte gern sagen können, dass er an der Verteidigung der Stadt beteiligt war.

Stand/Beruf:

Bettler, Diebe und Straßenkinder

Aufenthaltsorte:
Beziehungen:
  • Lothar (SC), hilft den Kindern finanziell aus, wird dafür nicht bestohlen
OT-Autor(en):

Lydea

Beschreibung

Die Raben sind eine Gruppe Kinder allen Alters, die Waisen sind oder es vielleicht besser wären. Sie sind mittellos und anscheinend in irgendwelchen Seitenstraßen des Schinkens zuhause, ihre Aussicht auf Wohlstand oder die nächste Mahlzeit ist eher schlecht. Meist tummeln sie sich wie ein Schwarm Raben um unwissende Besucher des Schinkens, betteln, leeren dabei unbewachte Taschen… Allerdings sind sie durchaus loyal und hilfsbereit, wenn man erstmal ihr Vertrauen erlangt hat.

Die kleine Anna, ein krankes Mädchen aus der Gruppe, dem die Haare ausfielen, trägt Lydeas Haare als Perücke. Seither sind die Kinder noch zugänglicher, wenn Informationen und offene Ohren an der richtigen Stelle benötigt werden.

Stand/Beruf:

Bürgerin, Schankmaid

Aufenthaltsorte:
Beziehungen:
  • Prof. J. W. Leuenzahn
OT-Autor(en):

Jonas W. Leuenzahn, Lydea, Gracilea

Beschreibung

Esme Weiß – welche die meisten Gäste nur als „Esme“, „die dralle Esme“ oder „Schankmaid“ kennen – ist eine der Schankmaiden des Hölzerbräu im Schinken, in dessen Nähe sie auch wohnt.

Esme ist etwas über 1,70m groß und hat „ordentlich was zum anfassen“, ohne allzu pummelig zu sein. Tatsächlich ist sie wegen der Arbeit im Holzfällerlokal mit seinem rustikalen, solide gebauten Interieur selbst überraschend muskulös unter ihren Polstern. Ihr welliges braunes Haar trägt sie je nach Laune offen, in Zöpfen, im Pferdeschwanz oder unter einem Kopftuch. Sie bevorzugt Miederkleider mit weit ausgeschnittenen Schnürblusen, die „zeigen, was sie hat“ und besitzt mehrere davon in kräftigen Farben. Während der Arbeit trägt sie dazu eine dunkle Schürze und einen Ledergürtel mit Taschen für Block und Kohlestift und einer Börse zum Abrechnen.

Esme ist eine lebenslustige junge Frau, die gerne lacht und mit allen Gästen schwätzt und schäkert, was auch zu einem hohen Getränkeumsatz führt. Sie ist ebenfalls dafür bekannt, sich gerne etwas Spaß mit gesund und spendabel aussehenden Männern von der Arbeit mit nach Hause zu nehmen, wenn sie halbwegs ansehnlich sind. Allerdings setzt sie auch deutliche Grenzen, wenn sie etwas – oder jemanden – nicht möchte: Die Bardin Lydea soll einmal gesagt haben, sie habe manchmal Angst, dass Esme unerfreuliche Gäste mit einem der hölzernen Bierhumpen niederstreckt.

Über schlechte Erfahrungen macht Esme sich bei ihren „kleinen Abenteuern“ jedenfalls keine großen Sorgen, denn sie ist mit zwei Brüdern und drei Schwestern, einem halben Dutzend Onkeln und Tanten und fast dreißig Cousins und Cousinen groß geworden, die alle im Gastgewerbe, als Metbrauer oder Bierkutscher arbeiten: Man legt sich nicht mit Familie Weiß an, wenn man in der Gegend noch etwas zu trinken bekommen möchte.

Geschichten und Legenden 10

Professor Leuenzahn (SC) soll ebenfalls etwas mit Esme gehabt haben, kurz bevor er mit Gracilea (SC) zusammenkam – oder vielleicht auch noch währenddessen? Ab und zu soll er sie jedenfalls noch treffen.

Esme im Krieg des Verrats

Esme ist ohne bleibende Schäden durch den Krieg und die Belagerung Freystadt sowie den Angriff der Zaraq gekommen, gehörte aber mit ihrer Kutscher-Brauer-Wirte-Großfamilie zu jenen, die den Verschleppungen Widerstand leisteten und dafür auch ein paar Schrammen kassiert haben. Tatsächlich wurde einer ihrer Cousins, Fredwin Weiß, im Kampf gegen die Zaraq so ernsthaft verwundet, dass er beinahe in den Händen eines Feldschers starb, bevor Esme ihm einen mit „J.W.L. – Körperheilung – 15min nicht bewegen“ beschrifteten Trank einflößen konnte, der ihn rettete. Fredwin trägt das leere Fläschchen nun als Glücksbringer um den Hals.

Stand/Beruf:

Bader und Kesselmeister

Botenjunge

Aufenthaltsorte:
Beziehungen:
  • Robert Schluckebier, Kesselmeister
  • Valérie Schluckebier, Baderin
  • Henri Schluckebier, etwa 10-12 jähriger Sohn, Botenjunge
OT-Autor(en):

Lydea

Beschreibung

Die Familie Schluckebier betreibt in zwei Kellerräumen des Kesselhauses des Seifenschaums einen Escape Room. Sie hoffen, dass sich das „zwanglose, aber aufregende Abenteuerspiel voller Rätsel“ zu einem einträglichen Nebenerwerb entwickelt (Gassenwissen 10EP). Da der große Erfolg bisher noch ausblieb und der ideenreiche Kesselmeister samt ambitionierter Gattin und Baderin noch einen Investor sucht, sind die wenigen Besuche der Kellerräume durch Außenstehende noch niemandem im Badehaus weiter aufgefallen.

Henri, der lebhafte Sohn der Familie, der ein ausgesprochen sonniges Gemüt, immer strubblige Haare und stets vor Dreck starrende Schuhe hat, hilft als Botenjunge im Rahmen seiner Möglichkeiten, die Familienkasse aufzubessern. Henri war lange Jahre nahezu taub, was zu seiner immer etwas zu lauten Sprechlautstärke führte. Ein unbekannter Gönner scheint zuletzt für die sicher kostspielige Behandlung des Jungen aufgekommen zu sein, denn er ist wieder vollkommen genesen.

Krieg des Verrats

Die Familie hat sich während der Belagerung Freystadts eher bedeckt gehalten und stets bemüht, keine großen Risiken einzugehen. Die Gerüchte, es seien Verräter in der Stadt, haben zumindest Frau Schluckebier dazu verleitet, die Geschäftsidee ihres Mannes auf bessere Zeiten zu verschieben. Ihr Mann hat sich schweren Herzens daran gehalten, bis schließlich die Eroberung Freystadts und das beängstigende Zusammentreiben der Bevölkerung ihn (unter großem Zuspruch seines Sohnes) veranlasst haben, alle Bedenken über Bord zu werfen. Auch wenn sein Beitrag nicht übermäßig groß war, so war doch allein die Bewerkstelligung beeindruckend, denn kaum hatten sich Nachrichten über Verschleppungen der Einwohner bis zum Badehaus durchgesprochen, begann Robert Schluckebier gezielt, Freunde, Bekannte und einfach Anwesende im Badehaus und im Schinken in den Kellergewölben unter dem Seifenschaum vor den Zaraq zu verstecken (Gassenwissen 20EP). Tatsächlich gelang es dem Kesselmeister, etwa drei Dutzend Leute inklusive seiner Familie sogar vor den – so sagte man – magischen Aufspürungsmethoden der Zaraq in Sicherheit zu bringen. Während, dank des beherzten Eingreifens der Schluckebiers, einige Leute vor der Gefangennahme verschont blieben, geriet Robert Schluckebier bei einem letzten Versuch, noch weitere Leute in Sicherheit zu bringen, jedoch in die Fänge einer Patrouille der Zaraq und wurde selbst abgeführt. Die kurze Gefangenschaft überstand er zum Glück mit nur leichten Blessuren und wird seither – zumindest in einigen Straßenzügen des Schinkens – als Patriot und Held gefeiert, was dem bodenständigen, zurückhaltenden Mann fast schon unangenehm scheint, aber von Frau Schluckebier bereits als neuester Hebel für zukünftige Geschäftsideen eingeplant ist. Der Stolz des Sohnes auf seinen wackeren Vater ist jedenfalls spürbar echt und anrührend.

Stand/Beruf:

Unbekannt / Kurpfuscher, Kultist

Aufenthaltsorte:
Beziehungen:
  • Prof. J. W. Leuenzahn (Nachahmer)
OT-Autor(en):

Jonas W. Leuenzahn

Beschreibung

Der selbsternannte „Doktor“ Pusteblum, ein Kurpfuscher und Schlangenölverkäufer, sieht wie eine schäbige Landstreicher-Version des illustren Prof. Jonas W. Leuenzahn aus: Pusteblums Haare sind speckig, er trägt einen struppigen Schnurrbart und eine abgetragene Kombination aus Weste, Hemd und Kniebundhose, die den Stil des Originals parodiert. Vermutlich nutzt er den Ruhm seines Vorbilds, um bei leichtgläubigen Kunden mit unwirksamen oder sogar schädlichen Kräutermittelchen Geld zu machen.

Auch die Visitenkarte von Dr. Pusteblum verhöhnt mit ihrem Werbespruch die Visitenkarte Professor Leuenzahns.

Der erste stichhaltige Bericht von der Existenz des „bösen Zwillings“ stammt von Familie Schluckebier, deren tauber Sohn Henri im Jahr 419 nach Vereinigung der Clans von Lothar aus Freystadt geheilt wurde: Der bekannte Heiler fand bei der Untersuchung heraus, dass die Hörnerven und Teile des Innenohrs des Jungen zu Butter geworden waren – und dazu kleine Einstichnarben nahe der Ohren. Das Gehör des Jungen war der Mutter zufolge sieben Jahre zuvor von Dr. Pusteblum mit einer Arznei behandelt worden, welche nach den jüngsten Erkenntnissen teil-stabilisierten Chaosstein enthielt. Mehr dazu kann man vermutlich von Lothar oder Lydea erfahren, über diese besondere Form von Chaosstein weiß der originale Professor Leuenzahn sicherlich mehr.

Ein weiteres Indiz für die Gesinnung und die Ziele Pusteblums war die alte, speckige und etwas verknitterte Visitenkarte, die Henris Mutter noch von Pusteblum hatte. Auch hierzu kann man von Lothar und Lydea mehr erfahren.

Alles in allem spricht viel dafür, dass Pusteblum seinem „Vorbild“ Jonas W. Leuenzahn wie ein Schatten gefolgt ist, seit dieser zum ersten Mal in die Nordlandclans reiste. Er hat als untauglich verworfene Rezepte des jetzigen Dekans der Alchemie der Akademia Elementarica gestohlen oder „gefunden“ und – unverändert oder verändert – einer vermutlich düsteren neuen Bestimmung zugeführt. Ob er dies auf direkten Geheiß des Dayad tat oder aus eigenem Antrieb, ist noch unklar.

Die Schluckebiers wurden von Pusteblum damals im Schinken besucht, auch andere Unvermögende sollen ihn dort gesehen haben. Außerdem meinen ein paar Hersteller von alchemischen Grundsubstanzen und Werkzeugen im Bezirk der Farben, dass die Beschreibung zu einem reisenden Apotheker passt, dem sie in den letzten Jahren Alltägliches, aber auch einige Sonderanfertigungen verkauft haben.

Pusteblum während der Jahre des Krieges (420-422)

Während der Jahre des Krieges gegen Maal’Bal’Am und ihre Verbündeten, die Zaraq, schlug sich Dr. Jonathan Walther Pusteblum auf die Seite des Feindes, was zunächst nicht direkt offenbar wurde. Der vormals unabhängige Kurpfuscher war

  • im Jahr 420 mutmaßlich an der Verbreitung von Flugzetteln in Freystadt beteiligt, welche Unfrieden stiften und die Bevölkerung auf den Sturz von Lord Cyrus einstimmen sollten (die weitere Verbreitung wurde durch angesehene und wohlbekannte Freystädter Bürger unterbunden);
  • im Frühjahr 421 mutmaßlich derjenige, der eines von Bel’Malachs heiligen Alchemierezepten aus dem Freystädter Schrein des Dunklen Prinzen stahl und die Bombe herstellte, die bei der Eröffnung der amberianisch-mijerevanischen Repräsentanz in Freystadt im März 421 zur Explosion gebracht wurde und den Ratsherrn der Töpferzunft Liras Menger sowie einen Musiker tötete und weitere Personen, darunter Freifrau Iskaria Almeisan von Tinar, schwer verletzte;
  • in den Jahren 421-422 mutmaßlicher alchemistischer Ausstatter von Maal’Bal’Ams Agenten in Freystadt, unter anderem der „Goldmasken“-Doppelgängerin Elda Granmahler, z. B. um den Tresor der Ratsfamilie Schwarzschmidt aufzuätzen (die gestohlenen Geschmeide und Edelmetalle sollten bei einer anderen Ratsfamilie auftauchen, um diese in Misskredit zu bringen und Unfrieden zu stiften, dies wurde von angesehenen und wohlbekannten Freystädter Bürgern diskret verhindert);
  • im Herbst 421 nachweislich der Hersteller einer größeren Menge von mit einer Mixtur aus Totenblume, Bittersüß, Hustennuss und Chaosstein vergiftetem Bier, das die Verteidiger von Freystadt während der Belagerung der Stadt durch das Feuerstädter Heer geistig hätte beeinflussen sollen (dies wurde in letzter Sekunde durch angesehene und wohlbekannte Freystädter Bürger verhindert);
  • in den Jahren 420-422 bei den Duergar der als versiegelt geltenden Binge Mjolfels, welche bei der Erhebung und Ausgrabung von Corhol eine tragende Rolle spielten – dort soll er die Duergar mit einer chaosstein-basierten Mixtur von der Steinfäule geheilt haben, die überraschenderweise die Duergar geistig beeinflusste und für Maal’Bal’Ams Einflüsterungen empfänglich machte (dies konnte im Frühjahr 422 durch angesehene und wohlbekannte Freystädter Bürger aufgedeckt und die Beherrschung beendet werden).

Das Ende Pusteblums (September 422)

Während des großen, finalen Feldzugs gegen die Zaraq Anfang bis Mitte September 422 trat Dr. Jonathan W. Pusteblum wiederum in Erscheinung, diesmal in täuschend echter Nachahmung seines Vorbilds und Widersachers Prof. Jonas W. Leuenzahn. Er narrte selbst dessen engste Freunde und ließ die alte Prophezeihung der Astendar: „Meiden Sie Salat.“ wahr werden, indem er mit dunkler Alchemie monströse Salat- und Gemüsepflanzen erschuf, welche den Bund der Völker im eigenen Lager mit rasiermesserscharfen Blättern, Sprengsprossen, Lauchpeitschen und anderen hirnrissigen „Waffen“ angriffen und schließlich einen Chaosstein wachsen ließen. Bei dieser Gelegenheit konnte er endlich gefasst und getötet werden.

Bei der folgenden Analyse stellte sich heraus, dass der erstochene Körper eine von Maal’Bal’Am geschaffene detailgetreue Kopie von Prof. Leuenzahn war, irgendwie lebendig und „echt“, aber blutleer war – mit einem metaphysischen Platz für ein Seelenfragment, das aber entweder bei der Tötung nicht im Körper war oder im selben Moment irgendwo anders hin gezogen worden war.

Kurz darauf übernahm Dr. Pusteblum durch eine List den Körper des echten Prof. Leuenzahn, während dieser in der tiefen Traumwelt (Manala) weilte. Er täuschte abermals dessen engste Begleiter und stahl die heilige Triphore Bel’Malachs, bevor er versuchte, den „Reiseleiter“ Bruder Gwydon und den Schamanen Torgon zu erstechen – es heißt, er wollte aus Rache für den Tod seines von Maal’Bal’Am erwünschten und für ihn geschaffenen Körpers in einer Art Selbstmordaktion auch Prof. Leuenzahns Körper tot sehen. Zum Glück wurde der Körper diesmal nicht direkt erstochen, sondern bewusstlos geschlagen und das in Jonas befindliche Seelenfragment von Dr. Pusteblum konnte final zur Ruhe gebracht werden.
Es ist unwahrscheinlich, dass der fiese Doktor je wieder in Erscheinung tritt.

Stand/Beruf:

unbekannt

Aufenthaltsorte:
Beziehungen:
  • Diebesgilde
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Jorga ist Anfang 30, hat lange braune Haare und eine Narbe an der Oberlippe. Sie trägt meist einen weiten braunen Mantel, eine braune Hose und ein gerüschtes, weißes Hemd, zudem einen großen schwarzen, breitkrempigen Hut mit roter Feder. Sie spricht meist sehr leise.

Unterweltwissen

Jorga kam vor wenigen Jahren in die Stadt. Woher sie stammt, hat sie bisher niemandem verraten. Jorga ist eine Diebin und in diesem Handwerk recht geschickt. Durch Charisma und Entschlossenheit ist sie zu einer wichtigen Person in der Diebesgilde aufgestiegen. Meist agiert sie als Kontaktperson zu anderen Gruppen und Organisationen, mit denen die Diebesgilde zu verhandeln wünscht.

Stand/Beruf:

Bürgerin, Witwe / Vermieterin
Im Krieg des Verrats verstorben

Aufenthaltsorte:
Beziehungen:
OT-Autor(en):

Jonas W. Leuenzahn

Beschreibung

Louise Mengenthaler, bekannter als „Die Witwe Mengenthaler„, ist eine schon leicht gebeugt gehende Menschenfrau jenseits der 80 Lenze. Sie versteckt ihr weißes Haar größtenteils unter einem dunkelgrauen Kopftuch und auch ihr schon oft genähtes, aber immer sauberes dunkles Leinenkleid mit der hellgrauen Schürze spricht Bände.

Es ist vor allem ihr stechender Blick, der die umtriebigeren Bewohner des Schinkens von ihrem Haus fernhält, aber man sagt, sie wisse auch immer noch mit dem Schürhaken umzugehen. Sie betont, dass sie ein „anständiges Haus“ führt und erlaubt in den Mietwohnungen keine Besuche von Mitgliedern des jeweils anderen Geschlechts. Ihr Haus hält sie immer gut geputzt und ordentlich.

In ihrer Freizeit beobachtet die strenge Hauswirtin durch die Gardinen misstrauisch die Straße und sie hat trotz ihres Alters ein sehr scharfes Gehör und einen leichten Schlaf, weshalb man damit rechnen muss, von ihr befragt zu werden, wenn man zu nachtschlafender Zeit versucht, leise in seine Wohnung zu kommen.

Sie bewohnt das Erdgeschoss der Pension in der Ochsengasse mit ihren 3 Katzen Möhre, Karotte und Rübe.

Geschichten und Legenden / Unterweltwissen 30

Die Witwe Mengenthaler war über 30 Jahre mit Jobst „Der Quetscher“ Mengenthaler verheiratet, bis dieser unter ungeklärten Umständen verschwand, nachdem Gerüchte aufkamen, er hätte sich eine Geliebte angelacht. Sie ist nicht mehr „im Geschäft“, wie man so sagt, aber sie könnte ein paar alten Freunden einen Höflichkeitsbesuch abstatten, wenn es jemand wagen sollte, bei ihr einzubrechen oder ihre Gäste zu behelligen.

Krieg des Verrats: Tod von Louise Mengenthaler

Die renitente Witwe hat die Belagerung durch die Feuerstädter gut überstanden, aber als die Zaraq in Freystadt einfielen und in Häuser eindrangen, ist Louise Mengenthaler von uns gegangen. Es kam Berichten ihrer Mieter zufolge zu keinen wirklichen Kampfhandlungen, auch, wenn sich die Witwe Mengenthaler mit einem Besen den fünf Zaraq-Kriegern in den Weg stellte, um „das Ansehen ihrer Pension zu verteidigen“, denn schließlich sei „dies ein ruhiges, ehrliches Haus“.
Noch bevor es zu echten Handgreiflichkeiten kam, versagte jedoch ihr Herz unter all dem gerechten Zorn und der Aufregung und die Anwesenden konnten ihr nicht helfen, weil sie ihrerseits von den Zaraq nach draußen geschleift wurden.
Als sie wenige Stunden später in die Pension zurückkehren konnten, lag die Witwe Mengenthaler steif im Treppenhaus, den Besen noch immer in der Hand.
Es ist aktuell unklar, wie es mit der Pension Mengenthaler weitergeht (siehe dort).

Stand/Beruf:

Bürger, Töpfer / Vermieter

Aufenthaltsorte:
Beziehungen:
OT-Autor(en):

Jonas W. Leuenzahn

Beschreibung

Lutz-Otwin Mengenthaler ist ein 19-jähriger Töpfergeselle und der Enkel von Louise Mengenthaler, der bis zum Krieg des Verrats und dem Einfall der Zaraq in Freystadt im September 422 nach Vereinigung der Clans die Pension Mengenthaler gehörte. Es heißt, seine „Lieblingsoma“ habe ihm die Pension vermacht, aber es gibt angeblich noch ein zweites Testament, das dies infrage stellt…

Lutz-Otwin ist etwa 1,70m groß, hat hellbraunes, kurz geschnittenes Haar und seine rehbraunen Augen sehen immer etwas verträumt in die Welt. Er ist nicht besonders geschäftstüchtig, sondern schafft in seinem Atelier lieber kleine Kunstwerke aus Ton, die zwar hübsch anzusehen, aber nicht besonders praktisch sind – und als Geselle darf er bislang ohnehin nicht eigenständig arbeiten und seine Werke verkaufen. Mit seinem letzten Meister hat er sich jedoch überworfen, weil der ihm vorwarf, „faul“ zu sein und den Wert seiner Kunst nicht erkennen wollte. Nun sucht er einen neuen…

Was er von dem Testament und der geerbten Pension halten soll, weiß er noch nicht recht: Er hätte dann eine sichere Einnahmequelle, müsste sich aber auch um alles kümmern und hat herzlich wenig Lust auf Haushaltsführung statt Kunst.

Stand/Beruf:

Straßenkind

Aufenthaltsorte:
Beziehungen:
  • Diebesgilde
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Nara ist ein recht schweigsames Mädchen von etwa 9 Jahren. Sie hat lange rote Zöpfe und Sommersprossen und trägt ein braunes Kleid.

Unterweltwissen

Nara arbeitet für die Diebesgilde als Spionin und Botenmädchen und erlernt gerade das „Diebeshandwerk“.

Stand/Beruf:

Taugenichts, Dieb

Aufenthaltsorte:
Beziehungen:
  • Diebesgilde
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Netgolf ist Anfang 40, hat kurzes, aschblondes Haar, immer ungekämmt und eine rote Knollennase. Er trägt eine schmutzige braune Tunika, eine braune Hose und einen einfachen Schnurgürtel. Selbst als Dieb war Netgolf nie sehr erfolgreich. Heute ist er ein eher gescheiterter Mensch, der sich stets dem Alkohol hingibt. Er fällt mit seiner sehr lauten, meist betrunkenen Art oft unangenehm auf, gehört aber in manchen der schäbigeren Tavernen bereits zum „Inventar“. Er hält sich mit kleinen Diebereinen und Spitzeleien über Wasser. Wer ihn auf ein oder zwei Bier einlädt, kann ihm vielleicht nützliche Informationen über den Schinken oder seine Bewohner entlocken.

Stand/Beruf:

Prostituierte

Aufenthaltsorte:
Beziehungen:
OT-Autor(en):

Lydea

Beschreibung

Die junge Prostituierte Tonja, anscheinend eine Waise, hat als Dienstmädchen mit simplen Putzaufgaben im Bordell angefangen und irgendwann ihre „Chance“ ergriffen, einen besseren Lebensunterhalt mit ihrem Körper zu verdienen. Sie ist schlank und mädchenhaft gebaut, hellhäutig, trägt die längeren braunen Haare meist nur bei während der Arbeit offen, um sich damit besser in Szene zu setzen.
Trotz ihrer Jugend hat sie schon viel sehen und erleben müssen, schämt sich jedoch ihres Standes und ihrer Profession nicht. Die junge Frau, eigentlich noch das Mädchen, verabscheut besonders, wenn jemand auf sie herabsieht, sie ungerecht behandelt oder gar bemitleidet.
Güte und Ehrlichkeit sind hingegen Eigenschaften, die sie im rauen Bordell-Alltag sehr zu schätzen gelernt hat.

Sie ist stumm und unglücklich verliebt.

Stand/Beruf:

Kontorist in der Druckerei Ehrenberg

Aufenthaltsorte:
Beziehungen:
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Er ist Mitte 30, trägt gewöhnlich ein braunes Wams, eine beige Hose und eine schwarze Kappe. Er ist schlank und stets glatt rasiert und auch allgemein auffallend gut gepflegt, wenn auch die Geheimratsecken seines kurzen braunen Haars immer höher wandern. Er ist stets ausgesucht höflich und korrekt.

Wurde nach dem Tod des alten Ehrenbergs eingestellt, damit sich Marla nicht um alles kümmern muss. Er stammt wohl aus gutem Hause aus Trawonien, redet aber nicht gerne darüber. Nachts kann er auch würfelspielend im Schinken angetroffen werden. Da scheint er ein leidenschaftlicher Spieler zu sein, der auch mal über die Strenge schlägt.

Weitere bekannte Orte

Bordelle
  • Die Sirene
  • Zur Silhouette
  • Oasentraum
Gasthäuser und Tavernen
  • Roter Drache (sehr angenehme Übernachtungsmöglichkeit, eher fades, einfallsloses Essen)
  • Goldener Eber (sehr geschätzte, schmackhafte Küche, dafür unbequeme, teils nicht ganz saubere Betten)