Bezirk der Bäume

Im Westen der Stadt liegt der Bezirk der Bäume, in dem sich Freystadts Holz und Stein verarbeitende Industrie befindet. Die Steinmetze und die Maurer, die Zimmerer, Korbflechter, Seiler, Wagenbauer, Schreiner oder Tischler finden hier ihr Auskommen.

Zugehörige Orte

Bezirk / Lage:

Bezirk der Bäume

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
  • Melvin Osgrund, Inhaber
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

In einer kleinen Nebengasse des Bezirks der Bäume befindet sich der kleine Laden im Erdgeschoss und ersten Stock eines alten, dreistöckigen Fachwerkhauses.

Das Haus selbst und der kleine Laden wirken schon auf dem ersten Blick alt, aber nicht verfallen. Die Farbe des Schildes über dem Laden ist stark ausgeblichen. Die Ladenfront bildet eine gelbe Butzenglasscheibe, die im Laufe der Zeit so blind geworden ist, dass man dadurch nur noch Schemen erkennen kann.

Im Inneren wirkt der Laden stets düster. Im Schatten anderer Häuser fällt kaum Licht durch die Fensterfront und der Besitzer wirkt der Düsternis meist nur mit einer einzigen Kerze entgegen, die er bei sich führt, wenn er den Kunden seine Waren zeigt. Jede Ecke des Ladens ist mit alten Möbeln, Bildern und Tand vollgestellt, so dass ein Besuch einer Entdeckungsreise durch Staub und Spinnweben gleich kommt.

Der Ladenbesitzer Melwin Osgrund ist Anfang 60, untersetzt und hat schütteres Haar. Er ist einer der beiden Söhne, sein Vater und sein Bruder sind lange tot. Sein Verhalten Kunden gegenüber ist seltsam wechselhaft. Während er zunächst ruhig und freundlich ist, schlägt das Verhalten oft von einem Augenblick auf den nächsten um und er zeigt sich sehr ruppig und unfreundlich. Aufmerksame Beobachter bemerken dabei vielleicht, dass sich dann sogar seine Stimme verändert zu haben scheint. Melwins Verhalten ist Ursprung einiger Gerüchte um den Mann. Die Kinder der Nachbarschaft fürchten ihn, betrachten es aber auch als Mutprobe, seinen Laden zu betreten und ihn zu ärgern.

Bezirk / Lage:

Bezirk der Bäume

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
  • Súni Gerbelried, Inhaberin und Meisterbognerin
  • Ari Gerbelried, ihre Tochter und Gesellin
  • Lana Gerbelried, Tochter von Ari
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Die Bognerei Gerbelried ist ein kleines Ladengeschäft in einem dreistöckigen Fachwerkhaus. Das Ladenschild hat die Form eines großen Pfeils, auf dem die Worte „Bögen und Pfeile“ geschrieben stehen. Der Laden geht relativ schmal nach hinten durch das Haus bis zur Werkstatt, von der aus es auch in den Hinterhof geht, in der noch der Marktstand und ein paar Zielscheiben untergebracht sind. Im Laden stehen in Gestellen an der Wand zahlreiche Bögen und in der Auslage verschiedene Pfeile. Auf Wunsch gibt es auch Spezialanfertigungen.

Köcher und anderes Leder-Zubehör sucht man im Laden jedoch vergebens. Man wollte das hier auch anbieten, bekam dabei aber Ärger mit der Zunft der Ochsgaengers.

Súni Gerbelried betreibt das Handwerk jetzt schon seit über 40 Jahren und hat ihrer Tochter alles beigebracht, was sie darüber wusste. Und jetzt hilft auch die 11jährige Lana bereits in der Werkstatt und im Laden. Aris Vater hat seine Familie früh verlassen. Er wollte zur See fahren und kam nie wieder. Sie wissen nicht, ob er noch lebt. Lanas Vater starb bei einem Streit, als sie noch klein war. Gemeinsam erziehen die beiden starken Frauen die kleine Lana und behaupten sich auch ohne Männer in der Stadt.

Ari hat hat langes, braunes Haar, zu einem Pferdeschwanz gebunden, Lanas ebenfalls braune Haare sind kurz geschnitten und stets zerzaust. Súnis langes Haar ist inzwischen ergraut.

Die Wohnung der Familie befindet sich über dem Laden.

Bezirk / Lage:

Bezirk der Bäume

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
  • Elsa Olivar, Inhaberin
  • Martha Schnitzer, ihre Tochter
  • Anna und Thomas, deren Kinder
OT-Autor(en):

Gracilea

Beschreibung

Das unscheinbare Haus gibt von außen bis auf ein kleines Schaufenster nur wenig Hinweis darauf, wie ansprechend die Waren in seinem Inneren sind. Besondere Spezialität des Ladens sind sehr kunstfertig geschnitzte Produkte aus Olivenholz. Begehrt sind besonders jene Holzschalen, in deren Mitte die Maserung ein Herz darstellt. Angeblich – zumindest behauptet Elsa das – bringen sie Paaren besonderes Liebesglück. Als Beleg verweist sie stets auf eine große Schar Kinder und eine noch größere Horde Enkel.

Elsa, eine inzwischen nicht mehr so rüstige ältere Dame, übergibt inzwischen nach und nach mehrere Pflichten im Geschäft an ihre Tochter Martha, obwohl diese oft noch mit der Sorge um ihre beiden Kinder (sie heißen Anna und Thomas, obwohl sie auch auf „Pfui!“ und „NimmDasAusDemMund!“ hören). Trotz ihres Alters lässt Elsa es sich nicht nehmen, immer wieder ganz besonders schöne Stücke zu schnitzen.

Im Sommer wird die Ladentheke von Marthas Mann Robart und seinem Bruder Olfe aus dem Geschäft getragen, damit die beiden Frauen in der Sonne ihre schönen Waren feilbieten können. Elsa ist der festen Überzeugung, dass die besondere Maserung der Olivenholzschalen im Sonnenlicht deutlich besser zur Geltung kommt.

Bezirk / Lage:

westliche Stadtmauer

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Die Befestigung des Tors der Erde im Westen der Stadtmauer ist eine von vier gleichartigen Torfestungen. Das massive Steingebäude ist etwa 20 Schritt breit und 8 Schritt tief und hat einen geschlossenen Wehrgang über der Toranlange und einen weiteren, offenen Wehrgang darüber. Über seinen Flanken erheben sich zwei runde Wehrtürme weitere zwei Ebenen hoch.

Sowohl das Äußere, wie auch das Innere der massiven eisenverstärkten Holztore werden durch je ein eisernes Fallgatter verstärkt.  Zwischen den Gattern gibt es Schießscharten und Pechnasen, um Angreifer attackieren zu können, die das äußere Tor durchbrochen haben. Im inneren Tor gibt es eine Mannpforte.

An der Außenseite prangt über dem blau getäfelten Tor in Stein geschlagen das Wappen Freystadts. An der Innenseite findet man an gleicher Stelle einen steinernen Bärenkopf in einen Kreis von Erd-Symboliken. Von den Türmen hängen an der Stadt zugewandten Seite zwei gewaltige grüne Banner mit Symbolen der Erde.

Das Tor ist normalerweise von der sechsten Stunde am Morgen bis zum Einbruch der Nacht geöffnet, nachts wird Bewohnern der Stadt oder des Umlandes das Tor geöffnet, Ortsfremde werden dann aber nur noch durch die Mannpforte hinein- oder hinausgelassen.

Vom Tor führt eine Straße, die „Westspeiche“, direkt nach Osten bis hin zum Ring der Münzen und trennt und verbindet so den Bezirk der Ähren und den Bezirk der Bäume.

Bezirk / Lage:

Bezirk der Bäume,

in der Nähe des Rings der Münzen

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
OT-Autor(en):

SL

Beschreibung

Das Haus der Clans ist das einzige traditionelle Langhaus der Stadt und wirkt schon allein deshalb ein wenig seltsam im Stadtbild. Das Gebäude ist gänzlich aus Stein erbaut. Neben dem Eingang hängen Banner der Nordlandclans und ihrer Clans. Die Balken des Langhauses sind überdies mit zahlreichen Schnitzerein verziert und auch die Dachbalken laufen in aufwendigen Tier-Schnitzereien aus.

Der Innenraum ist eine lang gezogene Halle mit Tischen und Bänken zu beiden Seiten und einer fast ebensolangen Feuerstelle in der Mitte, in der stets zumindest eine Glut glimmt. Zu beiden Seiten gibt es mit Vorhängen abgetrennte Schlafkabinen. An der Stirnseite steht ein erhobener Stuhl des Hausherrn hinter einem großen Tisch. Bei hohen Gästen wie Schamanen und Sippenführern werden neben diesem weitere Stühle aufgestellt. Dahinter liegt der Wohn- und Arbeitsbereich des Eidgebundenen, sowie die Küche. Eine Treppe führt dort in den Keller.

Das Haus dient einst als Unterkunft und Anlaufstelle für Claner in der Stadt. Der Eidgebundene vermittelte Konflikte im Handel zwischen Städtern und Clanern und half bei Problemen mit dem Gesetz der Stadt oder den Traditionen der Clans. Seit der Trennung zwischen Cal’Galadh und den Nordlandclans sind diese Aufgaben weggefallen. Statt dessen ist das Haus inzwischen so etwas wie die offizielle Gesandtschaft der Nordlandclans in Cal’Galadh geworden. Darüber hinaus fungiert es auch als rustikales Gasthaus. Hier wird Bier und Met ausgeschenkt und immer hängt ein ein guter Braten über dem Feuer.

Auch im Keller des Hauses ist ein Gastraum, hier mit kleineren Tischen. Und auf der anderen Seite lagern die Vorräte an Bier und Met. Dort ist auch eine unscheinbare Tür, deren Funktion nur Eingeweihten bekannt ist. Durchschreitet man sie, landet man direkt in Donnerfurt in den Nordlandclans. Wie es zu dieser seltsamen Tür kam, ist unbekannt. Jedenfalls schweigen sich selbst das Personal und der Eidgebundene darüber aus.

Bezirk / Lage:

Bezirk der Bäume in der Nähe von Elsas Schnitzereien

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
  • Friedrich, Inhaber
  • Elvin, Lehrling
  • Benno, Hund
OT-Autor(en):

Lydea, Jonas W. Leuenzahn, Gracilea

Beschreibung

Von Außen ist das Geschäft von Friedrich recht schlicht. Im Sommer befindet sich, wie bei den meisten Geschäften auf der Straße, ein Verkaufsstand vor dem Haus. Inhaber Friedrich schläft dort auch gerne mal in der Sonne auf einer Bank seinen Rausch aus.

Drinnen finden sich immer einige fertige Instrumente, die aber auch getestet werden können, es ist aber auch möglich besondere Stücke auf Anfrage anfertigen zu lassen.

Friedrich ist älterer Mann und ein ziemlicher Säufer, weswegen sein Lehrling Elvin und der sprechende Hund Benno sich um Kundschaft kümmern. Elvin ist ein braunhaariger, rotwangiger Bursche von etwa 16 oder 17 Sommern, der ganz offensichtlich eine etwas zu große Vorliebe für Essen hat. Er trägt ein Tattoo auf dem Oberarm mit der Aufschrift „ᛁᚳᚻ ᛖᛋᛋᛖ ᛦᚢᚻ vᛁᛖᛚ“. Benno wurde verzaubert, weil er mal eine Hexe verärgert hat, und lebt deswegen als Hund. Er ist groß und struppig.

Bezirk / Lage:

Bezirk der Bäume

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
  • Theresa Winkler, Besitzerin und Schreinermeisterin
  • Horn Bender, Vorarbeiter und Schreinermeister
  • mehrere Schreiner und Tischler, sowie Gehilfen
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Ein großes zweistöckiges Gebäude im Zentrum des Bezirks der Bäume. Direkt gegenüber liegt auf der anderen Straßenseite die Stellmacherei Winkler.

Die großen Holztore des Gebäudes stehen tagsüber offen und gewähren Einblick in die Arbeit des Betriebs. Hier wird gesägt, gebohrt und geleimt. Von Balken und Brettern bis hin zu Mobiliar mit feinen Einlegearbeiten findet man hier alle Arten der Schreiner- und Tischlerkunst. Die oberen Bereiche des Gebäudes dienen als Lager. Hier werden Edelhölzer, Farben und Lasuren aufbewahrt. Auch befindet sich hier die kleine Werkstatt der Besitzerin, in der sie kunstvolle Intarsien selbst vollendet.

Horn Bender ist ein älterer Schreinermeister Mitte 60, der heute als Vorarbeiter arbeitet. Er hat ein wenig seiner einstigen Kraft eingebüsst und sein Haar ist inzwischen weiß, seine Erfahrung im Beruf wird aber in der Schreinerei hoch geschätzt.

Bezirk / Lage:

Bezirk der Bäume

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Direkt gegenüber ihres Hauptgeschäfts haben die Winklers vor etwa fünfzehn Jahren einen weiteren Betrieb gegründet. Je mehr Freystadt wuchs, desto größer wurde der Bedarf an Wagen und Kutschen. Die Schreinerei Winkler geriet schnell an die Grenzen ihrer Kapazität und so entschied man sich, eine eigene Stellmacherei auf der anderen Straßenseite zu eröffnen. Heute sind beide Geschäfte sehr profitabel. Während Theresa Winkler die Schreinerei selbst leitet, übernahm ihr Schwager Torstin Berger die Wagenbauerei. Inzwischen kann er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr selbst in der Produktion der Wagen und Kutschen mitarbeiten, leitet aber das Geschäft weiter von einem kleinen Büro aus.

Zugehörige Personen

Stand/Beruf:

Eidgebundener des Bundes

Aufenthaltsorte:
Beziehungen:
OT-Autor(en):

SL

Beschreibung

Orgur ist kein junger Mann mehr. Dennoch ist er groß und stämmig. Er hat einen langen grauen Bart, in den einige Zöpfe geflochten sind, das Haupthaar ist jedoch abrasiert. Er trägt Kleidung aus Leder und eine große Wolfsbrosche am Gürtel. An seiner Seite führt er eine Axt.

Orgur ist ein Onkel des Thane und er war lange ein Händler seines Clans, ein Mann, der nach Ehrenstein und Freystadt fuhr, um dort die Waren seines Clans zu verkaufen und Dinge zu seinem Clan zu bringen, die man dort schwer oder gar nicht herstellen konnte. Inzwischen sind diese Reisen zu beschwerlich für ihn. Lange wollte er das nicht einsehen, bis der Thane ihn zum Eidgebundenen machte und ihn in diesem Amt nach Freystadt schickte. So gab sein Neffe ihm eine neue Aufgabe, der er nun besser gewachsen sein konnte. Denn Orgur kennt die Städter aus seinen langen Jahren als Händler sehr gut. Er weiss um ihre Gepflogenheiten und Gesetze. So ist Orgur als Eidgebundener erst ein Vermittler zwichen Clanern und Städtern geworden, um nun nach der Trennung zwischen Cal*Galadh und den Nordlandclans zum Gesandten des Thanes der Nordlandclans im Lande Cal’Galadh zu werden.