Wohnaus der Familie Granmahler

Bezirk / Lage:

Altstadt

Zugangsvoraussetzungen:

privates Wohnhaus, daher nur auf Einladung oder als Gast

Personen:
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Das eigentlich sonnengelbe Fachwerkhaus ist teilweise mit großen Holzplatten verkleidet, auf denen Bauernmalereien von landwirtschaftlichen Szenen, aber auch Szenen des Müller- und Bäckerhandwerks zu sehen sind.

Auf einem Schild neben der Eingangstür prangt das Familienwappen.

Im Souterrain befinden sich Küche und Dienstbotenzimmer. Im Obergeschoss befinden sich vier Schlafzimmer, zwei davon sind derzeit ungenutzt. Im Untergeschoss befindet sich ein Eßzimmer, ein Salon und ein Musikzimmer. Alle drei Zimmer haben gemusterte Stofftapete an den Wänden und sind mit teuren Möbeln aus edlen, südländischen Hölzern eingerichtet. Teure schwere Vorhänge umrahmen die Butzenglasfenster. Die Stühle und Sessel im Salon sind mit grünem Seidenstoff bezogen. Im Eßzimmer steht ein großer Geschirrschrank mit gläsernen Vitrinentüren, hinter denen das kostbare Porzellangeschirr zu sehen ist. Davor erstreckt sich eine lange Eßtafel. Im Musikzimmer steht eine große Harfe.

Bertha, die Köchin, ist Mitte fünfzig, klein und untersetzt, arbeitet schon seit über dreißig Jahre für die Familie Granmahler. Das Hausmädchen Lisa ist Anfang 20, hat langes, dunkles Haar und träumt von einem reichen Mann, der sie heiratet. Bertha muss Lisa immer wieder aus ihren Tagträumen reißen und ermahnen. Und manchmal erwischt sie Lisa auch dabei, wenn diese unverheirateten, wohlhabenden Gästen schöne Augen macht.