Pension Mengenthaler

Bezirk / Lage:

Der Schinken (Ochsengasse)

Zugangsvoraussetzungen:

Keine Frauen und Männer in derselben Wohnung!

Personen:
OT-Autor(en):

Jonas W. Leuenzahn

Beschreibung

Die Pension Mengenthaler befindet sich in der Ochsengasse im Schinken. Das schmale, aber weit nach hinten reichende Haus wirkt durch das Eingekeiltsein zwischen vielen anderen Gebäuden noch schmaler, als es ist. So hoch eine Person mit dem Besenstil langen kann, ist die Hauswand sauber, darüber lagert sich der Rauch und Dreck der Jahre zu der grauen Schicht, welche die ganze Nachbarschaft charakterisiert.

Die Wohnungen selbst sind einfach, aber solide möbliert und stets aufgeräumt und sauber, denn Frau Mengenthaler hat einen Zweitschlüssel für jede Wohnung und kümmert sich darum – dabei filzt sie durchaus ab und an die Habe ihrer Gäste, um zu wissen, mit wem sie es zu tun hat oder um das ein oder interessante Informationshäppchen zu erlangen, aber sie stiehlt nichts. Im Gegenzug bekommt der kundige Mieter die Garantie, als ihr Gast in dieser Gegend nie überfallen und ausgeraubt zu werden und sie hält auch eifersüchtig die neugierigen Augen und Ohren von Dritten fern.

Die Witwe Mengenthaler bewohnt die Wohnung im Erdgeschoss mit ihren 3 Katzen Möhre, Karotte und Rübe. Sie späht oft aus dem Fenster oder lauert in ihrem Ohrensessel neben der Tür auf verdächtige Geräusche.

Die jeweils zwei Wohnungen im 1. und 2. Stock sowie die einzelne Wohnung im Dachstuhl vermietet sie wochen- oder monatsweise. Allerdings ist Louise Mengenthaler ist eine strenge Hauswirtin, die weder Dreck noch Besuche vom anderen Geschlecht duldet, denn „dies ist ein anständiges Haus“.

Geschichten und Legenden 10

Professor Leuenzahn (SC) hat eine Weile in der Dachstube gewohnt, während sein Anwesen noch im Bau war. Seitdem wird diese Wohnung nicht mehr vermietet. Frau Mengenthaler soll mal angemerkt haben, dass „der Geruch dieses Zeugs“ noch überall in der kleinen Wohnung hinge.