Jonathan Walther Pusteblum

Stand/Beruf:

Unbekannt / Kurpfuscher, Kultist

Aufenthaltsorte:
Beziehungen:
  • Prof. J. W. Leuenzahn (Nachahmer)
OT-Autor(en):

Jonas W. Leuenzahn

Beschreibung

Der selbsternannte „Doktor“ Pusteblum, ein Kurpfuscher und Schlangenölverkäufer, sieht wie eine schäbige Landstreicher-Version des illustren Prof. Jonas W. Leuenzahn aus: Pusteblums Haare sind speckig, er trägt einen struppigen Schnurrbart und eine abgetragene Kombination aus Weste, Hemd und Kniebundhose, die den Stil des Originals parodiert. Vermutlich nutzt er den Ruhm seines Vorbilds, um bei leichtgläubigen Kunden mit unwirksamen oder sogar schädlichen Kräutermittelchen Geld zu machen.

Auch die Visitenkarte von Dr. Pusteblum verhöhnt mit ihrem Werbespruch die Visitenkarte Professor Leuenzahns.

Der erste stichhaltige Bericht von der Existenz des „bösen Zwillings“ stammt von Familie Schluckebier, deren tauber Sohn Henri im Jahr 419 nach Vereinigung der Clans von Lothar aus Freystadt geheilt wurde: Der bekannte Heiler fand bei der Untersuchung heraus, dass die Hörnerven und Teile des Innenohrs des Jungen zu Butter geworden waren – und dazu kleine Einstichnarben nahe der Ohren. Das Gehöhr des Jungen war der Mutter zufolge sieben Jahre zuvor von Dr. Pusteblum mit einer Arznei behandelt worden, welche nach den jüngsten Erkenntnissen teil-stabilisierten Chaosstein enthielt. Mehr dazu kann man vermutlich von Lothar oder Lydea erfahren, über diese besondere Form von Chaosstein weiß der originale Professor Leuenzahn sicherlich mehr.

Ein weiteres Indiz für die Gesinnung und die Ziele Pusteblums war die alte, speckige und etwas verknitterte Visitenkarte, die Henris Mutter noch von Pusteblum hatte. Auch hierzu kann man von Lothar und Lydea mehr erfahren.

Alles in allem spricht viel dafür, dass Pusteblum seinem „Vorbild“ Jonas W. Leuenzahn wie ein Schatten gefolgt ist, seit dieser zum ersten Mal in die Nordlandclans reiste. Er hat als untauglich verworfene Rezepte des jetzigen Dekans der Alchemie der Akademia Elementarica gestohlen oder „gefunden“ und – unverändert oder verändert – einer vermutlich düsteren neuen Bestimmung zugeführt. Ob er dies auf direkten Geheiß des Dayad tat oder aus eigenem Antrieb, ist noch unklar.

Die Schluckebiers wurden von Pusteblum damals im Schinken besucht, auch andere Unvermögende sollen ihn dort gesehen haben. Außerdem meinen ein paar Hersteller von alchemischen Grundsubstanzen und Werkzeugen im Bezirk der Farben, dass die Beschreibung zu einem reisenden Apotheker passt, dem sie in den letzten Jahren Alltägliches, aber auch einige Sonderanfertigungen verkauft haben.