Bezirk der Farben

Der Bezirk der Farben befindet sich im Süden Freystadts am Wassertor. Im Westen grenzt der Bezirk an den Bezirk des Fleisches, im Nordosten an den Bezirk der Kelche. Im Nordwesten des Bezirks befindet sich der Schinken.

Hier finden sich die Tuch- und Leinweber, Alchimisten und Farbenmacher sowie die Schneiderzunft und die Schuhmacher. Außerdem befindet sich dort der Tempel des Wassers, welcher Wolf geweiht ist.

Zugehörige Orte

Bezirk / Lage:

Bezirk der Farben

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Zweigeschossiges, etwas abseits stehendes Fachwerkhaus. Die Front des Gebäudes ist farbenprächtig mit Bildern der vier Elemente bemalt. Drinnen befindet sich ein kleiner Laden, in dem Tränke, Salben, Pulver und Pillen verkauft werden. Die Alchemistische Küche befindet sich im Souterrain, genauso wie ein kleiner Bel’Malach-Schrei, während in den oberen Bereichen hauptsächlich Rohstoffe gelagert werden. Ganz oben unter dem Dach befindet sich ein Trockenraum.

Bezirk / Lage:

Bezirk der Farben

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
  • Jonna M. Fredrikson
OT-Autor(en):

Jonna M. Fredrikson

Beschreibung

Zwei Häuser links von der Nähstube der Schwestern Bodheim geht es durch einen Torbogen mit einer hübsch polierten Messingtafel mit dem Namen des Ladens in einen kleinen Hinterhof. Über eine recht steile Holztreppe, deren Geländer mit bunten Stoffbändern verziert ist, gelangt man auf dem ersten Treppenabsatz zu einer Holztür mit einem kleinen Messingschild „Zum Laden“. Daneben an der Treppe zum zweiten Stock ist ein weiteres kleines Schild mit der Aufschrift „Zur Werkstatt“ mit einem Pfeil nach oben angebracht.

Der Laden ist recht klein und wird von einer alten Holztheke dominiert. Dahinter befinden sich einige Regale mit verschiedenen fertig gemischten Salben und Tinkturen. Vor der Theke gibt es noch einen kleinen Tisch mit drei Stühlen, um die Kunden in Ruhe beraten zu können. Durch einen bunten Vorhang geht es in eine kleine Küche und den Rest der Wohnung.

Die Werkstatt wird von mehreren schweren, metallbeschlagenen Tischen dominiert, über denen im Dachstuhl verschiedene Klappen eigebaut sind, welche durch Seilzüge zur raschen Entlüftung genutzt werden können. Ringsherum stehen niedrige Regale mit Ingredenzien und alchemistischen Werkzeugen, in einer prominenten Nische ist ein Schrein zu Ehren des Dunklen Königs aufgebaut. Sonntags treffen sich dort die Mitglieder des Bel’Malach Zirkels.

Bezirk / Lage:

Bezirk der Farben

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
  • Magister Askander, Inhaber
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Der Kuriositätenladen von „Magister Askander“ ist im Erdgeschoss eines größeren Reihen-Fachwerkhaus im Bezirk der Farben. Von Außen wirkt der Laden recht unscheinbar, Nur das farbenfrohe Ladenschild über dem Eingang sticht ins Auge.

Im Inneren erwartet die Kundschaft ein aufgeräumt wirkender Laden voller geheimnisvoller Schachteln, Vitrinen und Auslagen, voller seltsamer Gegenstände mit aufwendiger Beschriftung, die meist eine ganze Geschichte erzählen. Vermeintlich werden hier historische Relikte aus dem Besitz berühmter Helden oder Schurken angeboten. Auch Drachenschuppen, Greifenfedern oder andere Kostbarkeiten finden sich in den Auslagen, alles selbstverständlich mit Echtheitszertifikat. Preise sucht man vergebens, die sind stets Verhandlungssache.

Im Laden brennt der Besitzer immer wieder Räucherstäbchen ab, was den blumigen, süßen Geruch erklärt.

„Magister Askander“ ist eine schillernde Persönlichkeit. Er ist etwa Mitte 30 und hat langes, dunkles Haar, zu einem feinen Zopf geflochten und gewachst, ebenso einen spitz gezwirbelten Schnurrbart. Er trägt bunte Roben, die im Schnitt etwa einer Magierrobe nachempfunden ist. Er tritt stets überzeugend, charmant und selbstbewusst auf. Wofür sein Magister-Titel jedoch steht, weiß niemand, die meisten seiner Nachbarn halten ihn für einen Hochstapler, wenn auch einen freundlichen.

Bezirk / Lage:

Bezirk der Farben

in der Nähe von Jonnas (SC) Laden und dem Bel Malach Zirkel

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
OT-Autor(en):

Gracilea

Beschreibung

Es handelt sich um ein schlichtes Haus mit einem großen Schaufenster voller Schneiderpuppen mit darauf drapierten Kleidern und Stoffen.
Über der Eingangstür hängt ein Schild in Form einer Schere.

Beim Betreten des Raums erklingt ein Glöckchen, das über der Eingangstür angebracht ist. Im Geschäft ist es dank des großen Schaufensters, einigen Lichtern und eines weiteren großen Fensters im hinteren Bereich durchaus hell. In Fächern an den Wänden stapeln sich die Stoffballen. Im Zentrum des Verkaufsraums steht ein schwerer Tisch aus Eiche, der aber meist unter aktuellen Nähaufträgen verschwindet.

Nach dem Krieg und der kurzzeitigen Eroberung Freystadts geht das Geschäft ohne Rückschläge weiter.

Bezirk / Lage:

Bezirk der Farben

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Der Tempel des Wassers, welcher Wolf geweiht ist, besteht aus einem kleinen Garten an der Stadtmauer, in dem verschiedene Wasserläufe über einen kleinen Wasserfall in einen Teich münden. Am Ufer des kleinen Sees finden sich lebensechte Statuen eines Wolfsrudels, die dort rasten und sich am Wasser erfrischen. Zwischen zwei Wasserläufen liegt ein kleines, einfaches Holz-Gebäude, das nach allen Seiten offen ist und das zur Andacht einlädt.

Bezirk / Lage:

südliche Stadtmauer

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Die Befestigung des Tors des Wassers im Süden der Stadtmauer ist eine von vier gleichartigen Torfestungen. Das massive Steingebäude ist etwa 20 Schritt breit und 8 Schritt tief und hat einen geschlossenen Wehrgang über der Toranlange und einen weiteren, offenen Wehrgang darüber. Über seinen Flanken erheben sich zwei runde Wehrtürme weitere zwei Ebenen hoch.

Sowohl das Äußere, wie auch das Innere der massiven eisenverstärkten Holztore werden durch je ein eisernes Fallgatter verstärkt.  Zwischen den Gattern gibt es Schießscharten und Pechnasen, um Angreifer attackieren zu können, die das äußere Tor durchbrochen haben. Im inneren Tor gibt es eine Mannpforte.

An der Außenseite prangt über dem blau getäfelten Tor in Stein geschlagen das Wappen Freystadts. An der Innenseite findet man an gleicher Stelle einen steinernen Wolfskopf in einen Kreis von Wasser-Symboliken. Von den Türmen hängen an der Stadt zugewandten Seite zwei gewaltige blaue Banner mit Symbolen des Wassers.

Das Tor ist normalerweise von der sechsten Stunde am Morgen bis zum Einbruch der Nacht geöffnet, nachts wird Bewohnern der Stadt oder des Umlandes das Tor geöffnet, Ortsfremde werden dann aber nur noch durch die Mannpforte hinein- oder hinausgelassen.

Vom Tor führt eine Straße, die „Südspeiche“, direkt nach Norden bis hin zum Schinken und trennt und verbindet so den Bezirk des Fleisches und den Bezirk der Farben.

Zugehörige Personen

Beruf:

Schneiderin

Aufenthaltsorte:
Beziehungen:
OT-Autor(en):

Gracilea

Beschreibung

Das Aussehen von Bertha Bodheim ist ähnlich dem ihrer Schwester. Sie ist mittleren Alters, trägt ihr nussbraunes Haar aber nur kinnlang, was sie deutlich jünger aussehen lässt – besonders da es noch keine grauen Strähnen zeigt. Sie ist etwas schlanker und zierlicher als ihre ältere Schwester, was aber auch daran liegt, dass sie eher die Feinarbeiten in der Nähstube übernimmt.

Das Verhalten von Bertha zeichnet aus, dass sie eher der stille kunstfertige Part des Geschwisterpaares ist. Sie ist eine hervorragende Schneiderin und ihre Stickarbeiten sind in der ganzen Stadt beliebt. Leider ist sie aber sehr schlecht im Verhandeln. Wenn ihre Schwester nicht im Geschäft ist, verkauft sie gerne mal ihre Arbeit unter Wert. Normalerweise übernimmt ihre Schwester aber die Abrechnung.

Bei Bertha und ihrer Schwester lassen diverse der SCs ihre Kleider nähen. Darunter Ari’ahel und Gracilea.

Bertha verbrachte die Einnahme Freystadts durch die Zaraq versteck zwischen einigen Stoffballen (Gerüchten zufolge hatte ihre Schwester Martha sie sogar in eine Stoffbahn eingerollt und mit ins Regal gelegt).

Stand/Beruf:

Unbekannt / Kurpfuscher, Kultist

Aufenthaltsorte:
Beziehungen:
  • Prof. J. W. Leuenzahn (Nachahmer)
OT-Autor(en):

Jonas W. Leuenzahn

Beschreibung

Der selbsternannte „Doktor“ Pusteblum, ein Kurpfuscher und Schlangenölverkäufer, sieht wie eine schäbige Landstreicher-Version des illustren Prof. Jonas W. Leuenzahn aus: Pusteblums Haare sind speckig, er trägt einen struppigen Schnurrbart und eine abgetragene Kombination aus Weste, Hemd und Kniebundhose, die den Stil des Originals parodiert. Vermutlich nutzt er den Ruhm seines Vorbilds, um bei leichtgläubigen Kunden mit unwirksamen oder sogar schädlichen Kräutermittelchen Geld zu machen.

Auch die Visitenkarte von Dr. Pusteblum verhöhnt mit ihrem Werbespruch die Visitenkarte Professor Leuenzahns.

Der erste stichhaltige Bericht von der Existenz des „bösen Zwillings“ stammt von Familie Schluckebier, deren tauber Sohn Henri im Jahr 419 nach Vereinigung der Clans von Lothar aus Freystadt geheilt wurde: Der bekannte Heiler fand bei der Untersuchung heraus, dass die Hörnerven und Teile des Innenohrs des Jungen zu Butter geworden waren – und dazu kleine Einstichnarben nahe der Ohren. Das Gehör des Jungen war der Mutter zufolge sieben Jahre zuvor von Dr. Pusteblum mit einer Arznei behandelt worden, welche nach den jüngsten Erkenntnissen teil-stabilisierten Chaosstein enthielt. Mehr dazu kann man vermutlich von Lothar oder Lydea erfahren, über diese besondere Form von Chaosstein weiß der originale Professor Leuenzahn sicherlich mehr.

Ein weiteres Indiz für die Gesinnung und die Ziele Pusteblums war die alte, speckige und etwas verknitterte Visitenkarte, die Henris Mutter noch von Pusteblum hatte. Auch hierzu kann man von Lothar und Lydea mehr erfahren.

Alles in allem spricht viel dafür, dass Pusteblum seinem „Vorbild“ Jonas W. Leuenzahn wie ein Schatten gefolgt ist, seit dieser zum ersten Mal in die Nordlandclans reiste. Er hat als untauglich verworfene Rezepte des jetzigen Dekans der Alchemie der Akademia Elementarica gestohlen oder „gefunden“ und – unverändert oder verändert – einer vermutlich düsteren neuen Bestimmung zugeführt. Ob er dies auf direkten Geheiß des Dayad tat oder aus eigenem Antrieb, ist noch unklar.

Die Schluckebiers wurden von Pusteblum damals im Schinken besucht, auch andere Unvermögende sollen ihn dort gesehen haben. Außerdem meinen ein paar Hersteller von alchemischen Grundsubstanzen und Werkzeugen im Bezirk der Farben, dass die Beschreibung zu einem reisenden Apotheker passt, dem sie in den letzten Jahren Alltägliches, aber auch einige Sonderanfertigungen verkauft haben.

Pusteblum während der Jahre des Krieges (420-422)

Während der Jahre des Krieges gegen Maal’Bal’Am und ihre Verbündeten, die Zaraq, schlug sich Dr. Jonathan Walther Pusteblum auf die Seite des Feindes, was zunächst nicht direkt offenbar wurde. Der vormals unabhängige Kurpfuscher war

  • im Jahr 420 mutmaßlich an der Verbreitung von Flugzetteln in Freystadt beteiligt, welche Unfrieden stiften und die Bevölkerung auf den Sturz von Lord Cyrus einstimmen sollten (die weitere Verbreitung wurde durch angesehene und wohlbekannte Freystädter Bürger unterbunden);
  • im Frühjahr 421 mutmaßlich derjenige, der eines von Bel’Malachs heiligen Alchemierezepten aus dem Freystädter Schrein des Dunklen Prinzen stahl und die Bombe herstellte, die bei der Eröffnung der amberianisch-mijerevanischen Repräsentanz in Freystadt im März 421 zur Explosion gebracht wurde und den Ratsherrn der Töpferzunft Liras Menger sowie einen Musiker tötete und weitere Personen, darunter Freifrau Iskaria Almeisan von Tinar, schwer verletzte;
  • in den Jahren 421-422 mutmaßlicher alchemistischer Ausstatter von Maal’Bal’Ams Agenten in Freystadt, unter anderem der „Goldmasken“-Doppelgängerin Elda Granmahler, z. B. um den Tresor der Ratsfamilie Schwarzschmidt aufzuätzen (die gestohlenen Geschmeide und Edelmetalle sollten bei einer anderen Ratsfamilie auftauchen, um diese in Misskredit zu bringen und Unfrieden zu stiften, dies wurde von angesehenen und wohlbekannten Freystädter Bürgern diskret verhindert);
  • im Herbst 421 nachweislich der Hersteller einer größeren Menge von mit einer Mixtur aus Totenblume, Bittersüß, Hustennuss und Chaosstein vergiftetem Bier, das die Verteidiger von Freystadt während der Belagerung der Stadt durch das Feuerstädter Heer geistig hätte beeinflussen sollen (dies wurde in letzter Sekunde durch angesehene und wohlbekannte Freystädter Bürger verhindert);
  • in den Jahren 420-422 bei den Duergar der als versiegelt geltenden Binge Mjolfels, welche bei der Erhebung und Ausgrabung von Corhol eine tragende Rolle spielten – dort soll er die Duergar mit einer chaosstein-basierten Mixtur von der Steinfäule geheilt haben, die überraschenderweise die Duergar geistig beeinflusste und für Maal’Bal’Ams Einflüsterungen empfänglich machte (dies konnte im Frühjahr 422 durch angesehene und wohlbekannte Freystädter Bürger aufgedeckt und die Beherrschung beendet werden).

Das Ende Pusteblums (September 422)

Während des großen, finalen Feldzugs gegen die Zaraq Anfang bis Mitte September 422 trat Dr. Jonathan W. Pusteblum wiederum in Erscheinung, diesmal in täuschend echter Nachahmung seines Vorbilds und Widersachers Prof. Jonas W. Leuenzahn. Er narrte selbst dessen engste Freunde und ließ die alte Prophezeihung der Astendar: „Meiden Sie Salat.“ wahr werden, indem er mit dunkler Alchemie monströse Salat- und Gemüsepflanzen erschuf, welche den Bund der Völker im eigenen Lager mit rasiermesserscharfen Blättern, Sprengsprossen, Lauchpeitschen und anderen hirnrissigen „Waffen“ angriffen und schließlich einen Chaosstein wachsen ließen. Bei dieser Gelegenheit konnte er endlich gefasst und getötet werden.

Bei der folgenden Analyse stellte sich heraus, dass der erstochene Körper eine von Maal’Bal’Am geschaffene detailgetreue Kopie von Prof. Leuenzahn war, irgendwie lebendig und „echt“, aber blutleer war – mit einem metaphysischen Platz für ein Seelenfragment, das aber entweder bei der Tötung nicht im Körper war oder im selben Moment irgendwo anders hin gezogen worden war.

Kurz darauf übernahm Dr. Pusteblum durch eine List den Körper des echten Prof. Leuenzahn, während dieser in der tiefen Traumwelt (Manala) weilte. Er täuschte abermals dessen engste Begleiter und stahl die heilige Triphore Bel’Malachs, bevor er versuchte, den „Reiseleiter“ Bruder Gwydon und den Schamanen Torgon zu erstechen – es heißt, er wollte aus Rache für den Tod seines von Maal’Bal’Am erwünschten und für ihn geschaffenen Körpers in einer Art Selbstmordaktion auch Prof. Leuenzahns Körper tot sehen. Zum Glück wurde der Körper diesmal nicht direkt erstochen, sondern bewusstlos geschlagen und das in Jonas befindliche Seelenfragment von Dr. Pusteblum konnte final zur Ruhe gebracht werden.
Es ist unwahrscheinlich, dass der fiese Doktor je wieder in Erscheinung tritt.

Beruf:

Schneiderin

Aufenthaltsorte:
Beziehungen:
OT-Autor(en):

Gracilea

Beschreibung

Am Äußeren von Martha Bodheim fällt besonders ihr freundliches Lächeln auf. Die Frau mittleren Alters hat im nussbraunen Haar schon ein paar graue Strähnen, hat aber gerade durch ihren stets akkuraten Dutt immer etwas mütterliches. Doch unterschätzen sollte man Martha nicht. Da sie seit ihrer Jungend selbst die Stoffballen für die Nähstube schleppt, ist die Kraft in ihren Armen und ihr doch recht breites Kreuz schon dem ein oder anderen unbedachten Räuber oder Halunken zum Verhängnis geworden. Dabei betont sie stets, sie sei recht kräftig vom Anpacken in der Nähstube geworden, keinesfalls dick.

Das Verhalten von Martha ist stets freundlich, sogar zu Fremden oder Leuten, die knapp bei Kasse sind. Immer findet sie einen für alle vertretbaren Weg, ein vielleicht doch zu teures Kleid durch etwas günstigeren Stoff oder weniger Spitze etwas erschwinglicher zu machen. Dieses Verhandlungsgeschickt zeigt sie auch im Umgang mit anderen Händlern. Sie ist gut vernetzt und weiß fast jeden Stoff in der Stadt zu einem vernünftigen Preis zu organisieren. Sie kann zwar gut nähen, ist aber nicht so gut wie ihre Schwester Bertha Bodheim.

Bei Martha und ihrer Schwester lassen auch bekanntere Personen ihre Kleider nähen oder ändern, darunter Ari’ahel und Gracilea.

Nach dem Krieg geht das Gerücht, Martha habe versucht, den Zaraq einen besonders schlechten Deal für blaue Stoffe andrehen wollen. Abgelenkt durch das Gefeilsche bemerkten die Turbanträger nicht, dass sich ihre Schwester Bertha hatte zwischen den Stoffballen verstecken können. Nach Beendigung des Krieges kehrte Martha unversehrt zurück.