Unterreiche

Die Unterreiche liegen vor allem unter Pradera und bilden dort ein riesiges Netz weitverzweigter Höhlen. Dort leben verschiedene Rassen, die an die Dunkelheit angepasst sind. Da die Unterreiche sehr gefährlich sind, sind es die meisten Bewohner gewohnt, permanent ums Überleben zu kämpfen und sich selbst der Nächste zu sein. Das macht die meisten Bewohner recht bösartig. In den Unterreichen leben inzwischen Troglodyten, Minotauren, Zwerge, Svirfnebli (Tiefengnome), Betrachter (Beholder), Mykoniden (Pilzwesen), Erdkolosse (Trollgroße halbintelligente Käfer), Goblins, Tanarukk (Tieflinge) und Medusen. In den Unterreichen unter Pradera gibt es keine Drow (Dunkelelfen) mehr. Sie wurden in jahrhundertelangen Kriegen ausgelöscht und vertrieben. Etwa 800 Jahre wurden die Unterreiche unter Pradera vom Beholder Nu’Glosh, einem Verbündeten Ashambras, regiert, der jedoch vor ein paar Jahren bei einer Schlacht an der Oberfläche (von Spielern) vernichtet wurde. Die Lücke hat bereitwillig sein Abkömmling In’Nurosh gefüllt, der schon lange gegen ihn intrigiert hat. In’Nurosh verbot den Kult der Dunklen Schwester und tötete alle, die seinem „Vater“ oder dem Kult der Dunklen Schwester zu treu ergeben waren. Dabei wurden die dort lebenden Illithiden (Gedankenschinder) vernichtet, da sich diese Ashambra verschrieben hatten. Jetzt regiert er unangefochten. Die Hauptzugänge zu den Unterreichen wurden in den Dunklen Zeiten von einer Gruppe Pendradi magisch versiegelt. Im OT-Jahr 2005 wurde dieses Siegel von den Spielern geöffnet und danach nur unvollständig wieder geschlossen. Der Hauptweg war zwar versperrt, es war aber den Unterreichen weiterhin möglich, Leute nach oben zu teleportieren oder in mühevoller Arbeit Tunnel an die Oberfläche zu graben. Da diese danach aber meist von den Truppen des Barons wieder verschlossen wurden, war der Zugang zur Oberfläche lange Zeit sehr mühsam. Seit kurzem hat sich jedoch das Unterreich mit zwei alten Zwergenbingen verbündet, was den Zugang zur Oberfläche über die Bingen wieder möglich macht.