Religion

Ein weit verbreiteter Glaube in allen Gebieten der Nordlandclans ist die Verehrung der Erdmutter Gaia, welche in Pradera Amagadan genannt wird. Mit diesem Glauben stark verbunden ist sowohl das Druidentum als auch der Schamanismus. Die Verehrung der (Landes-)Geister ist nicht nur bei den Menschen, sondern auch bei den Orks, Trollen und Wildelfen zentraler Bestandteil ihrer Kultur. Die fünf großen Landestotems sind Bär, Hirsch, Krähe, Wolf und Vielfrass, wobei letzter vor allem bei den Orks verehrt wird. In den Städten und Pradera ist der Glaube an die Geister/Totems nicht so weit verbreitet, dafür werden dort durch den Einfluss der Akademia Elementarica und der Pendradi die Elemente geehrt.

Eine andere Glaubensrichtung, welche in den Nordlandclans viele Anhänger hat, sind die neuen Anur, welche vor allem in den Städten, Pradera und bei den Zwergen verehrt werden. Die alten Anur, waren Joetun, die Erleuchtung fanden und dann als Zeichen zu einem Teil des alten Weltenmusters wurden. Auch die neuen Anur sind ehemals Sterbliche, die durch besondere Taten erleuchtet wurden, zu höheren Wesen aufstiegen und sich mit einem Zeichen an das Land banden. In ihrer Macht sind sie durchaus mit Göttern vergleichbar, aber der Glaube an sie funktioniert auf eine andere Weise. Ihre Anhänger folgen ihrem Beispiel und den Prinzipien, für die sie stehen, erhalten aber keine göttliche Macht, wie Priester anderer Götter dies oft tun. Zu ihnen zählen Orn (Jagd) und Cerana (Fruchtbarkeit), Altamar (Weisheit) und Maude (Schicksal), Telor (Barden/Diebe) und Silabar (Handel), Thurgos (Schmiede) und Veska (Huren/Kinder), Ayalis (Heilung/Freiheit), Bel’Malach (Alchemie), Zaphira (Schutz) und Ashambra (Magie/Eis). Neben den Anur gibt es noch andere Götter im Land, welche Einwanderer in die Nordlandclans mitgebracht haben, die sich aber nicht ans Land gebunden haben, z.B. Anth oder Tyr.

Außerdem gibt es noch eine Gruppe von ehemals fünf Chaosgöttern, die von außerhalb stammen, und sich aber an das Land gebunden haben, das Dayad. Sie werden überall bekämpft, da man verhindern möchte, dass sie den Kessel erringen, hinter dem sie her sind. Bisher wurden im Kampf gegen sie erste Erfolge erzielt, da zwei von ihnen, Ib-Nung und Xien’tu, bereits vernichtet wurden. Dennoch bringen die verbliebenen drei Chaosgötter Cromabath (Tyrannei), Maalbalam (Verrat) und Nyrrath (Vertrag) weiterhin Unheil über das Land.