Nordlandclans

Die Nordlandclans sind fast zur Hälfte mit Wald bedeckt. Diese meist Fichten- und Buchenwälder stehen auf Juragestein, dessen kluftigen Kalk- und Dolomitenfelsen zusammen mit den dichten Wäldern und weiten Grassebenen das typische Bild dieser Landschaft ausmachen. Im Osten und Westen des Landes erheben sich mächtige Gebirge, die sich wie eine natürliche Grenze am westlichen und östlichen Rand der Nordlandclans dahin schlängeln. Ein großer Fluß, der Strom des Donners, teilt das Land in der Mitte in West und Ost. Das Land ist durch die geographische Lage seit jeher isoliert, da befestigte Straßen nur über die südlichen Grenzen nach Terra Nigra und Melthron führen und nur ein schmaler Meerzugang in Tinar existiert. Dank dieser vorteilhaften Lage und fehlender Expansionsbestrebungen von Seiten der Clans gab es kaum Konflikte mit seinen Nachbarländern.

Die Nordlandclans sind kulturell stark durch den Kontrast zwischen teilweise nomadischen Stammesgesellschaften einerseits und spätmittelalterlicher Kultur andererseits bestimmt. Daneben prägen auch die nichtmenschlichen Völker das Bild der Nordlandclans. Die verschiedenen Regionen des Landes (siehe Karte) sind ein Bund an sich souveräner Gebiete, welche miteinander Handel treiben, zusammenarbeiten, aber auch mal konträre Positionen vertreten. Ihre Geschichte ist auch nicht frei von Konflikten und Kriegen. Inzwischen haben sich jedoch die meisten Gebiete des Landes zum Rat der Clans zusammen geschlossen und folgen der Führung des Thane, der im Moment Thunnar Graupelz, der Clanslord der Graupelze, ist.