Teehaus „Bei Shayan“

Bezirk / Lage:

Bezirk der Federn

Zugangsvoraussetzungen:

keine

Personen:
  • Shayan, Besitzer (SL-Figur)
  • Mazum, Wirt
  • Asha und Fatimah, Bedienungen
  • Saja, Bauchtänzerin
OT-Autor(en):

Schicksalspfade-SL

Beschreibung

Das Teehaus „Bei Shayan“ wirbt damit, ein wenig südlichen, samarkandischen Flair in diese Stadt des Nordens zu bringen. Dabei liegt es recht verborgen in einer Nebengasse des Bezirks der Federn. Schon der Baustil des Gebäudes erweckt den Eindruck eines südländischen Teehauses: Weiß getüncht und mit großen Bogenfenstern und einem überdachten Säulenvorbau, alles in verspielter, südländischer Architektur.

Kommt man in den Innenraum, ist bald vergessen, dass man noch immer im Norden ist. Um die niedrigen hölzernen Tische mit aufwendigen Intarsien stehen bequeme, tiefe Sessel und Sitzkissen. Auf dem Boden liegen schwere, bunte Teppiche, die Wände sind geschmückt mit orientalischem Zierrat. Einzelne Bereiche des Gastraums können mit wenigen Handgriffen durch bunte Vorhänge abgetrennt werden. Im Zentrum des Lokals ist eine kleine Bühne, auf der Abends eine Bauchtänzerin die Gäste unterhält.

Alle Angestellten tragen samarkandische Kleidung. Der beleibte, freundliche Wirt Mazum bereitet Wasserpfeifen vor und richtet die süßen Tees und das zuckertriefende Gebäck an. Er kommt selbst aus Samarkand und spricht nur sehr gebrochen mittelländisch. Die beiden Bedienungen Asha und Fatimah heißen jedoch in Wirklichkeit Alrike und Getrud und täuschen den gut einstudierten südländischen Akzent nur vor. Aus welchem Land die hübsche und exotisch anmutende Bauchtänzerin Saja stammt, wissen einzig sie und der Besitzer.

Shayan besaß in Tinar ein weiteres Teehaus dieser Art. Seit Beginn des Krieges läßt er sich aber auch in seinem Teehaus in Freystadt nur noch selten sehen.