Praxis von Lothar

Bezirk / Lage:

nordwestlicher Ring der Münzen

Zugangsvoraussetzungen:

Ist die Tür offen, ist die Praxis geöffnet.
Sonst hilft Klopfen.

Personen:
  • Lothar, Cyrus Leibarzt (SC)
  • Lydea, Bardin (SC)
OT-Autor(en):

Lydea

Beschreibung

Im nordwestlichen Ring der Münzen, an der zur Innenstadt gewandten Häuserflucht, befindet sich ein ansehnliches Stadthaus, neben dessen Tür ein großes Schild prangt, das den Ort als Wirkungsstätte eines Arztes und Heilers ausweist. Die schwere, doppelflüglige Eingangstür ist unverschlossen, solange Lothar in den Praxisräumen anzutreffen ist. Für Notfälle in Abwesenheit liegen in einem Kästchen unterhalb des Schildes kleine Holzstäbchen aus, die bei Bedarf zerbrochen werden sollen, um den Arzt zu verständigen.

Betritt man das Haus, gelangt man in ein kleines, fast quadratisches Foyer von drei Mal drei Schritt. Knapp hinter der Eingangstür dienen einige Haken links an der Wand als Garderobe. Weiter hinten links geht, umrahmt von einigen Hockern als Sitzgelegenheit für Wartende, eine Holztür ab zu Lothars Praxis. Der großzügige Raum läge wohl, betrachtete man den Grundriss, wie ein nach oben gespiegeltes L um das Foyer. Mittig im Raum stehen 3 Operationstische, um die Ecke finden einige Schränkchen mit Arznei und Operationsbesteck neben einem großen Waschbecken ihren Platz.

Geht man durch die Tür geradeaus, so gelangt man in einen Zuberraum. Von der Grundfläche, die mit 2,5 Mal 5 Schritt schon recht überdurchschnittlich ist, nimmt der viereckige Zuber selbst 2 Mal 3 Schritt Grundfläche ein. Er hat verschiedene Sitzmöglichkeiten, zwei Liegeflächen und wird wohl durch einen Zuflussmechanismus nach Bedarf mit frischem Wasser befüllt. Hinter dem Zuber befindet sich ein Schacht für Feuerholz und (unter einer hölzernen Falltür) eine steinerne Wendeltreppe in den Keller. Hier führt zudem eine kleine hölzerne Hintertür in den Garten.

Das Gartenareal ist klein, umrahmt von Mauern, scheint jedoch mit dem Garten des Nachbarn zusammengelegt zu sein. Einige Versuche, etwas anzubauen, sind sichtbar, dominiert wird der Garten jedoch von spärlichem Rasenbewuchs und einem hölzernen Verschlag, in dem (zumindest ursprünglich nur) ein großes, weißes, wolliges Schaf untergebracht ist.

Geht man vom Foyer nicht durch eine der Türen, so bleibt einem immer noch die massive Holztreppe an der rechten Seite. Sie führt in den Wohnbereich nach oben. Erreicht man den oberen Absatz der Treppe, öffnet sich vor einem das große Wohnzimmer, das wohl 8 Mal 5 Schritt misst. Rechts befindet sich eine geräumige offene Küche mit Herd, Arbeitsfläche und allem Nötigen. Ein großer Esstisch mit 8 Stühlen, daneben ein Sitzbereich mit zwei Sofas, ein Kamin und zwei gefüllte Bücherregale geben dem Raum den Flair eines gemütlichen Salons. Das Licht fällt durch mehrere hohe Fenster und lässt die Ausgestaltung mit dunklem Holz bei Weitem nicht so erdrückend wirken. Gegenüber der Treppe gehen drei Türen ab. Die ganz linke Tür verbirgt eine kleine Speisekammer, die mittlere Tür führt in ein Ankleidezimmer. Zuletzt die Tür ganz rechts führt ins große, 5 auf 5 Schritt messende Schlafzimmer mit großem, zentral aufgestelltem Bett. Weiteres Interieur wird Besuchern aber wohl verborgen bleiben, da die Tür, naturgemäß, meist geschlossen ist.

Edmund, der ältere alleinstehende Nachbar mit wettergegerbtem, aber freundlichem Gesicht, hat nicht nur seine Gartenfläche zur Nutzung an Lothar abgetreten, sondern achtet auch in dessen Abwesenheit auf Haus und Hof.

Gerda ist ein sehr genügsames, stoisches Schaf. Die Gesellschaft einer Herde fehlt ihr, aber dafür lässt sie inzwischen durchaus entspannt die Streicheleinheiten der Zweibeiner über sich ergehen. Dank des freundlichen Aktionismus von Ari’ahel hat das Tier neuerdings Gesellschaft von zwei Jungschafen aus der Herde des Schäfers Heimeier. Die zwei schwarzgesichtigen Schafe sind (hoffentlich) Weibchen und wurden mit den Namen Rosa (das Braune) und Bianca (das sehr lebhafte Schwarze) bedacht. Ob der Platz im eher überschaubaren Stadtgarten für drei Schafe reichen kann, muss sich erst noch zeigen.